Versicherer Generali-Chef Donnet übersteht Aktionärsstreit und erhält dritte Amtszeit

Der Vorstandsvorsitzende ist als einziger operativ tätiger Manager Teil des Verwaltungsrats. Auf der Hauptversammlung sprach sich nun eine knappe Mehrheit der Aktionäre für Donnet aus.

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Generali-Chef Philippe Donnet bleibt im Amt. Der Vorstandschef des größten italienischen Versicherers hat auf der Hauptversammlung das Kräftemessen mit kritischen Aktionären überstanden.

Die Anteilseigner stimmten am Freitag mit 56 Prozent den Nominierungsvorschlägen des Verwaltungsrats zu, Donnet eine dritte Amtszeit zu gewähren. Ein rivalisierender Vorschlag, der vom Aktionär Francesco Gaetano Caltagirone eingebracht wurde, erhielt auf der Aktionärsversammlung nur 42 Prozent Zustimmung. Donnet leitet Generali seit 2016.

Der Vorstandschef ist bei italienischen Unternehmen als einziger operativ tätiger Manager Teil des Verwaltungsrats und wird daher von den Aktionären gewählt. Doch die Wiederwahl von Donnet war durch den Aktionärszwist in Frage gestellt. Caltagirone hatte Luciano Cirina, den suspendierten Osteuropa-Vorstand des Konzerns, als neuen Konzernchef vorgeschlagen.

Kern des Zwist ist ein Streit über die Konzernstrategie. Der Milliardär hatte in Aussicht gestellt, dass mit seinen Plänen der Gewinn pro Aktie bis 2024 fast doppelt so schnell steigen werde wie nach der im Dezember vorgestellten Konzernstrategie der Generali-Führung.

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