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Versicherer „Unangemessene Geschäftspraktiken“ – Allianz muss in Ungarn Strafe zahlen

Die Allianz muss in Ungarn rund 387.000 Euro Strafe bezahlen. Zuletzt geriet der Münchener Versicherungsriese in Australien in Bedrängnis.

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Bei internen Kontrollen traten bei der ungarischen Allianztochter verschiedene Mängel auf. Quelle: dpa

München Die ungarische Zentralbank hat dem Münchner Versicherungsriesen Allianz eine Strafe von umgerechnet 387.000 Euro aufgebrummt. Die als Aufseher fungierende Notenbank wirft der ungarischen Allianz-Tochter verschiedene „unangemessene Geschäftspraktiken“ vor, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht.

Die Zuverlässigkeit der Allianz sei grundsätzlich aber nicht beeinflusst. Mängel monierten die Aufseher seit 2014 unter anderem bei internen Kontrollen, bei Informationen über das Outsourcing, der Registrierung von Vermittlern, der IT-Sicherheit, beim Umgang mit Kfz-Versicherungsverträgen und mit Kundenbeschwerden.

Auch in Australien hatte die Allianz zuletzt Ärger. Ihre Tochter hatte nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission ihre Kunden bei Reiseversicherungen falsch informiert und eine unabhängige Studie zu ihrer Unternehmenskultur zurückziehen lassen, weil ihr die Ergebnisse nicht gefielen.

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