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Versicherungen Allianz steigt ins Bieterrennen für Asien-Töchter von Aviva ein

Die Allianz soll sich für das Geschäft des britischen Versicherers in Singapur und Vietnam interessieren. Dabei geht es um Milliardensummen.

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Allianz: Interesse an Geschäft der Aviva-Töchtern in Asien Quelle: Reuters

Der Münchener Versicherungskonzern interessiert sich Insidern zufolge für das zum Verkauf stehende Geschäft des britischen Versicherers Aviva in Singapur und Vietnam. Der Münchner Branchenriese sei einer von rund einem halben Dutzend Bieter für die beiden Aviva-Töchter, die zusammen umgerechnet zwischen 1,8 und 2,3 Milliarden Euro einbringen könnten, sagten mehrere mit dem Bieterverfahren vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Allianz konkurriere dabei unter anderem mit Nippon Life und MS&AD Insurance aus Japan. Auch die kanadische Sun Life Financial habe den Hut in den Ring geworfen. Die genannten Bieter wollten sich nicht zu den Informationen äußern. Aviva war nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Asien gehört für die Allianz zu den Regionen, in denen sie erklärtermaßen mit Übernahmen wachsen will. Der Kaufpreis läge aber über den Summen, die sie für weitere Zukäufe in diesem Jahr reserviert hat.

Nachdem Vorstandschef Oliver Bäte Pläne für eine Großfusion aufgrund der hohen aufgerufenen Kaufpreise aufgegeben hat, versucht der Konzern mit kleineren Übernahmen in wichtigen Ländern in eine führende Marktposition zu kommen.

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