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Versicherungskonzern Italienische Generali will zu Konkurrentin Allianz aufschließen

Die Generali ist die Nummer zwei auf dem deutschen Versicherungsmarkt – mit deutlichem Abstand zur Marktführerin Allianz. Das soll sich ändern.

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Die Italiener haben große Pläne für den deutschen Markt. Quelle: dpa

München Der italienische Versicherungskonzern Generali will in Deutschland zur Marktführerin Allianz aufschließen. Das Unternehmen wolle führender Privatkundenversicherer der Bundesrepublik werden, erklärte Deutschlandchef Giovanni Liverani am Donnerstag in München.

Die Generali ist mit ihren Tochtergesellschaften Nummer zwei auf dem deutschen Versicherungsmarkt, allerdings ist der Abstand zur Münchner Konkurrenz groß: 2017 verbuchte die Generali 16 Milliarden Euro Prämieneinnahmen, die Allianz mit knapp 35 Milliarden mehr als doppelt so viel.

Zur deutschen Generali-Gruppe gehören unter anderem die Aachen-Münchner und die Cosmos Direkt. Der operative Gewinn sank 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Millionen auf 827 Millionen Euro. In der großen Sparte der Lebensversicherung gingen die Beitragseinnahmen von 12,5 auf 10 Milliarden Euro zurück – planmäßig, wie der Konzern betonte.

Die Generali baut das Lebensversicherungsgeschäft derzeit um, weil traditionelle Policen mit Garantiezinsen für die Kundschaft wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank unrentabel geworden sind.

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