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Versicherungskonzern Talanx hebt Gewinnprognose wegen Sonderertrag leicht an

Das Unternehmen peilt nun einen Nettogewinn von mehr als 900 Millionen Euro an. Naturkatastrophen und andere Großschäden blieben im Rahmen der Planungen.

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Der Versicherungskonzern peilt einen höheren Nettogewinn an. Quelle: dpa

München Der Versicherungskonzern Talanx wird für das laufende Jahr optimistischer. Das Unternehmen peilt nun einen Nettogewinn von mehr als 900 (Vorjahr: 703) Millionen Euro an, wie Talanx am Montag in Hannover mitteilte. Bisher hatte der drittgrößte deutsche Versicherungskonzern 900 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Grund für die Anhebung ist ein Sonderertrag von rund 50 Millionen Euro: Bei der Übernahme der Generali Leben durch den Lebensversicherungs-Abwickler Viridium seien stille Reserven in dieser Höhe aufgelöst worden. Die Talanx-Tochter Hannover Rück ist mit 20 Prozent an Viridium beteiligt.

Auch operativ läuft es bei Talanx besser: Der Nettogewinn stieg im ersten Halbjahr um fast zehn Prozent auf 477 Millionen Euro, die gebuchten Bruttoprämien legten um elf Prozent auf 20,9 Milliarden Euro zu. Naturkatastrophen und andere Großschäden schlugen mit 308 (241) Millionen Euro zwar stärker zu Buche als im Vorjahr, blieben aber deutlich im Rahmen der Planungen.

Mehr: Binnen anderthalb Jahren will der Versicherer Talanx Kosten in Höhe von 240 Millionen Euro einsparen. Der Aufbau einer modernen IT-Infrastruktur ist die größte Herausforderung.

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