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Vestas Turbinenhersteller bekommt Gegenwind

Der Preisdruck in der Windenergiebranche steigt. Auch der dänische Windturbinen-Hersteller Vestas kämpft mit großen Verlusten. Falls die Preise weiter fallen, steht dem Unternehmen ein harter Konkurrenzkampf bevor.

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Dass der Wettbewerb schärfer wird, hatte auch die letzte Ausschreibungsrunde in Deutschland für Windenergieprojekte an Land gezeigt. Quelle: dpa

Kopenhagen Der dänische Windturbinen-Hersteller Vestas kämpft mit Rückgängen bei Umsatz und Gewinn. Vestas-Aktien verloren über sieben Prozent an Wert. Analysten fürchten, dass sinkende Preise den Herstellern der Branche zu schaffen machen könnten.

Der operative Gewinn sei im zweiten Quartal um 30 Prozent auf 279 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Nordex-Konkurrent am Donnerstag mit. Analysten hatten hier 322 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz ging auf 2,2 Milliarden Euro zurück – dabei stiegen die Bestellungen.

„Die Preise scheinen zurückzugehen“, sagte ein Analyst. Der Markt fürchte, dass die Entwickler von Windparks den Preisdruck an die Produzenten weitergeben könnten. Dass der Wettbewerb schärfer wird, hatte auch die letzte Ausschreibungsrunde in Deutschland für Windenergieprojekte an Land gezeigt.

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