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Villeroy de Galhau Frankreichs Notenbankchef für Diskussion über Tempo der Anleihenkäufe

Schon im September könnte die EZB über das aktuelle Krisen-Programm PEPP debattieren. Frankreichs Notenbank-Chef dabei die verbesserten Finanzierungsbedingungen berücksichtigen.

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„Unsere Diskussion sollte diese Verbesserung der Finanzierungsbedingungen berücksichtigen.“, sagt Villeroy de Galhau. Quelle: Bloomberg

Die EZB sollte aus Sicht von Frankreichs Notenbank-Chef Francois Villeroy de Galhau auf der nächsten Zinssitzung über das Tempo ihrer monatlichen Notfall-Anleihekäufe beraten. Die Finanzierungsbedingungen hätten sich zuletzt verbessert und dies schaue sich die Notenbank bei der Diskussion über die Kaufvolumina an, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag dem Sender BFM Business. „Unsere Diskussion sollte diese Verbesserung der Finanzierungsbedingungen berücksichtigen.“

Es wird erwartet, dass die EZB auf ihrer Zinssitzung am neunten September darüber debattiert, in welchem Umfang die Käufe im Rahmen des Krisen-Programms PEPP im nächsten Quartal fortgesetzt werden sollen. Wie EZB-Chefvolkswirt Philip Lane unlängst der Nachrichtenagentur Reuters sagte, ist die Richtschnur hierbei die Wahrung günstiger Finanzierungsbedingungen.

Könne dies mit geringeren Käufen erreicht werden, werde weniger erworben. Sollte mehr notwendig sein, werde mehr gekauft. Im Juli hatten die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Länder im Rahmen von PEPP Staatsanleihen, Firmenbonds und andere Wertpapiere im Volumen von 88 Milliarden Euro erworben.

Das PEPP-Programm ist eine der wichtigsten Waffen der EZB im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Krise. Es ist insgesamt auf 1,85 Billionen Euro angelegt und soll noch bis mindestens Ende März 2022 laufen.

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