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Virgin Galactic Branson: Nur noch wenige Tests bis zum ersten Touristenflug ins All

Laut dem Milliardär dauert es nicht mehr lange, bis die ersten Touristen mit Virgin Galactic in den Weltraum fliegen werden. Einen genauen Zeitpunkt will er aber nicht nennen.

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„Meine Bilanz bei der Angabe von Daten ist so unterirdisch, dass ich keine Daten mehr angebe. Aber ich denke, es werden Monate sein, nicht Jahre.“ Quelle: AP

Cape Canaveral Der Milliardär Richard Branson will bald an Bord eines privaten Raumschiffs zum ersten Touristenflug ins All starten. Bis es soweit sei, seien nur noch einige wenige Testflüge nötig, sagte der britische Unternehmer im Nasa-Raumfahrtzentrum Kennedy Space Center, wo er am Donnerstag seinen 69. Geburtstag beging.

Sein Ehrentag fiel just mit den Feierlichkeiten rund um den 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung zusammen. Zu Bransons Gästen zählten 100 weitere Möchtegernastronauten, die bereits Anzahlungen für den Weltraumtrip mit seinem Unternehmen Virgin Galactic geleistet haben.

Die damalige Mondexpedition von Apollo 11 habe viele unter den Besuchern zu der Reise inspiriert, sagte Branson. Die drei oder vier Testflüge würden ab Herbst von New Mexico aus gestartet, ehe Ingenieure ihm grünes Licht für seine eigene Reise gäben. Bei zwei bisherigen Versuchen mit suborbitalen Flügen im Dezember 2018 und im Februar 2019 über Kaliforniens Mojave-Wüste war schon einmal für wenige Minuten die Schwerelosigkeit erprobt worden.

Wann es mit seinem Flug soweit sein könnte, wollte Branson nicht sagen. „Meine Bilanz bei der Angabe von Daten ist so unterirdisch, dass ich keine Daten mehr angebe. Aber ich denke, es werden Monate sein, nicht Jahre“, sagte er der Nachrichtenagentur AP.

2014 war ein Raumschiff von Virgin Galactic bei einem Testflug über Kalifornien auseinandergebrochen, der Co-Pilot kam ums Leben. Er werde bestimmt nicht ins All fliegen, ehe tapfere Testpiloten zu 100 Prozent das Gefühl hätten, dass jedes „Kästchen angekreuzt sei“, sagte Branson.

Mehr: Jeff Bezos, Richard Branson oder Elon Musk streben ins All. Man mag ihr Geschäftsmodell für fragwürdig halten – doch die Forschung treibt das enorm voran, meint Handelsblatt-Reporter Jens Koenen.

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