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Vodafone-Tochter Funkmasten-Anbieter Vantage Towers will bis Ende März an die Börse

Vantage Towers will einen beachtlichen Minderheitsanteil an die Börse bringen. Die Mutter Vodafone will die Einnahmen für den Schulden-Abbau nutzen.

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Die Deutsche Telekom und andere Netzbetreiber spalten ihr Geschäft mit Funktürmen ab und hoffen auf höhere Renditen. Quelle: dpa

Die Vodafone-Tochter Vantage Towers will vor Ende März ihr Börsendebüt auf dem Börsenparkett geben. Geplant sei, einen beachtlichen Minderheitsanteil an die Börse zu bringen, teilte das erst im vergangenen Jahr formierte Funkmasten-Geschäft am Mittwoch mit, das seine Pläne damit offiziell machte. Die Stimmung für Börsengänge ist aktuell so gut wie lange nicht. Anfang Februar debütierte der Berliner Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 und wurde mit knapp zwölf Milliarden Euro bewertet. Insidern zufolge dürfte die Neuemission von Vantage Towers größer ausfallen.

Vodafone – der weltweit zweitgrößte Mobilfunker – will die Einnahmen aus dem Börsengang für den Abbau von Schulden nutzen. Organisiert wird der Börsengang von den Banken BofA, Morgan Stanley, UBS, Barclays, Berenberg, BNP Paribas, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Jefferies.

Die Zahl der von Vantage betriebenen Standorte liegt inzwischen bei 82.000 in zehn europäischen Ländern – davon ein Großteil in Deutschland. Erst im Januar kam das gemeinsam mit Telefonica betriebene britische Funkmasten-Geschäft Cornerstone dazu. Mindestens 100 weitere Standorte sollen das Portfolio noch im laufenden, Ende März zu Ende gehenden Geschäftsjahr stärken. Zudem will Vantage auch über Zukäufe wachsen und hat dafür rund eine Milliarde Euro in der Hinterhand.

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