Vor Parlamentswahl Italiens Wirtschaft wächst schwächer als zuletzt

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone wächst kurz vor der Wahl weniger als erwartet. Damit hängt sie auch Partnern im Euroraum hinterher.

Italiens Konjunktur hängt den Partnern im Währungsraum seit Jahren hinterher. Quelle: dpa

RomKurz vor der Wahl wächst Italiens Wirtschaft etwas weniger als von Experten erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen Oktober und Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit plus 0,4 Prozent gerechnet.

Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone hinkt den Partnern aus dem Währungsraum seit Jahren konjunkturell hinterher. Im Gesamtjahr 2017 wuchs die Wirtschaft um 1,4 Prozent und damit so stark wie seit 2010 nicht mehr. Zum Vergleich: Im Euro-Raum ging es um rund 2,5 Prozent bergauf.

Italien wählt am 4. März ein neues Parlament. In Umfragen führt das oppositionelle Mitte-Rechts-Lager von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Allerdings dürfte keine Partei oder Gruppierung ausreichend Sitze gewinnen, um allein die Regierung zu stellen. Es läuft daher auf vermutlich schwierige Koalitionsgespräche nach der Wahl hinaus.

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