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VR-Bank Banken-Fusion über Landesgrenzen: Frankfurter Volksbank expandiert nach Bayern

Im Zusammenschluss mit der VR-Bank in Alzenau erweitert die Frankfurter Volksbank ihr Geschäftsgebiet. Zunächst schlossen beide Banken einen Kooperationsvertrag.

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Die Bank erweitert ihr Geschäftsgebiet nach Unterfranken. Quelle: dpa

Die Frankfurter Volksbank erweitert ihr Geschäftsgebiet nach Bayern und strebt einen Zusammenschluss mit der VR-Bank im unterfränkischen Alzenau an. Die beiden Institute schlossen einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel einer Verschmelzung im Frühjahr 2021.

„Wir sind sicher, dass schon die Kooperation und erst recht die Fusion den Mitgliedern und Kunden vor allem im Geschäftsgebiet der VR-Bank Vorteile bringen und zugleich die Leistungsfähigkeit der Frankfurter Volksbank als zweitgrößte deutsche Volksbank noch weiter erhöhen wird“, erklärten die beiden Vorstandschefinnen, Sigrid Werner (Alzenau) und Eva Wunsch-Weber (Frankfurt) am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung.

Alle Mitarbeiter der VR-Bank – nach jüngsten Zahlen 42 – bekommen eine Beschäftigungsgarantie für fünf Jahre. Institutschefin Werner soll künftig als Bereichsvorständin für ihr vertrautes Geschäftsgebiet mit zuletzt 23 000 Kunden zuständig bleiben. Sie wird zudem Generalbevollmächtigte der Frankfurter Volksbank. Die Partner vereinbarten außerdem, das Filialnetz der VR Bank mit vier Geschäftsstellen (Alzenau, Karlstein, Kleinostheim, Schöllkrippen) und einem SB-Standort bis mindestens Ende 2025 zu erhalten.

Für die Frankfurter Volksbank, die nach Bilanzsumme nur von der Berliner Volksbank übertroffen wird, wäre es die 20. Fusion in den vergangenen drei Jahrzehnten. Zuletzt hatte das Frankfurter Institut, bei dem derzeit gut 1550 Mitarbeiter 606.000 Kunden versorgen, zum Jahreswechsel 2018/2019 die Zusammenschlüsse mit den ebenfalls deutlich kleineren Häusern Vereinigte Volksbank Maingau und Volksbank Griesheim perfekt gemacht.

Mehr: Die Chefin des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken sieht einen Trend Richtung Ausschüttung. Neukunden hingegen drohen mehr Strafzinsen.

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