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Wachstumsprognose EZB erwartet Abschwächung der Weltkonjunktur im kommenden Jahr

Anleger befürchten schon seit einiger Zeit eine baldige konjunkturelle Abkühlung. Jetzt schließt sich die EZB dieser Sorge an.

Wegen der gedämpften Konjunkturaussichten will die EZB die Zinsen von derzeit 0,0 Prozent noch bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus nicht erhöhen. Quelle: dpa

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) rechnet mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur im kommenden Jahr. Danach werde sich die Wirtschaft stabilisieren, erklärten die Währungshüter in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht. Die Inflation werde weltweit gesehen langsam zulegen.

An den weltweiten Aktienmärkten treiben Anleger seit einiger Zeit Sorgen um eine konjunkturelle Abkühlung um. Die Kurse an den größten Börsen sind deshalb auf Talfahrt. Die Volkswirte der EZB korrigierten zuletzt ihre Wachstumsprognosen für die Euro-Zone nach unten. Demnach dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2018 um 1,9 Prozent und 2019 um 1,7 Prozent zulegen. Noch im September hatten sie jeweils 0,1 Prozentpunkte mehr erwartet.

Wegen der gedämpften Konjunkturaussichten will die EZB die Zinsen von derzeit 0,0 Prozent noch bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus nicht erhöhen. Die Anleihekäufe stellt sie zum Jahresende dagegen ein. Allerdings werden fällig werdende Wertpapiere auf unbestimmte Zeit ersetzt.

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