WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Währung Schweiz hält an 1000-Franken-Schein fest

Anders als in der Eurozone hält die Schweiz an ihrer größten Banknote fest. Es bestünden keinerlei Erkenntnisse für eine hohe kriminelle Nutzung der Scheine.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Zürich Die Schweiz hält trotz internationaler Bestrebungen zur Abschaffung großer Banknoten an ihrem 1000-Franken-Schein fest. Dieser spiele eine wichtige Rolle als Zahlungsmittel bei hochpreisigen Käufen und sei bei der Bevölkerung beliebt, sagte SNB-Direktor Fritz Zurbrügg am Dienstag bei der Präsentation der neuen 1000er-Note. Sie ist weiterhin violett, jedoch kleiner und kürzer als ihre Vorgängerin und ab kommendem Mittwoch zu haben.

In anderen Währungsräumen wie etwa der Euro-Zone haben viele Länder bereits Abstand von der Ausgabe großer Banknoten wie dem 500-Euro-Schein genommen. Grund dafür waren Bedenken, das die Scheine für kriminelle Aktivitäten wie Steuerhinterziehung oder Geldwäsche verwendet werden könnte. „Wir verfolgen diese Diskussion genau. Wir haben keine Indikation, dass Banknoten mit hohem Wert mehr benutzt werden für kriminelle Zwecke“, sagte Zurbrügg.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%