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Währungsgemeinschaft Bundesbank-Präsident Weidmann hält Eurozone noch nicht für krisensicher

Der Reformstau in der europäischen Währungsgemeinschaft alarmiert auch Bundesbank-Präsident Weidmann. Er hält sie noch lange nicht für krisenfest.

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Der Bundesbank-Präsident mahnt Reformen an. Quelle: Reuters

Frankfurt Die Euro-Zone ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann noch längst nicht krisenfest. Zwar sei die Währungsgemeinschaft inzwischen besser gerüstet, mit Turbulenzen im Finanzsystem oder in einzelnen Mitgliedsstaaten umzugehen, sagte Weidmann am Dienstag auf einer Veranstaltung im südafrikanischen Pretoria laut Redetext. „Aber wir haben noch nicht genug getan, um die Euro-Zone ein für alle mal krisensicher zu machen.“

Weiterhin müssten Themen wie die fehlende Glaubwürdigkeit von Haushaltsregeln oder die gefährliche Verbindung zwischen Staaten und Banken angegangen werden.

Nach Ansicht Weidmanns bergen diese unerledigten Arbeiten bei der Reform der Währungsgemeinschaft Risiken für die Notenbanken. Sie könnten dadurch gezwungen werden, als eine Art Krisenfeuerwehr zu agieren, sagte er. „Am Ende des Tages könnte es für die Europäische Zentralbank immer schwieriger werden, sich auf ihr Versprechen einer stabilen Währung zu fokussieren“, warnte Weidmann.

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