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Währungskrise Leichte Entspannung bei türkischer Inflationsrate

Die Türkei erholt sich ein wenig von der stetig steigenden Teuerungsrate. Im Vergleich zum November fiel die Inflation um mehr als drei Prozentpunkte.

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Weniger Handelsdefizit auch dank der billigen Türkischen Lira. Quelle: Reuters

Ankara Zum ersten Mal seit Monaten ist die hohe türkische Inflationsrate etwas gesunken. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag berichtete, fiel sie im November im Vergleich zum Vormonat um mehr als drei Prozentpunkte auf 21,6 Prozent. Im Oktober war die Teuerungsrate noch zum ersten Mal seit 15 Jahren auf über 25 Prozent geklettert.

Vor allem der Absturz der türkischen Landeswährung Lira – unter anderem durch ein schweres, aber mittlerweile beigelegtes Zerwürfnis mit den USA – hatte die Inflation in der Türkei stark steigen lassen. Die Währungskrise verteuert Einfuhren, auf die das Land stark angewiesen ist. Die Türkei weist ein chronisches Leistungsbilanzdefizit auf, importiert also mehr Waren als ausgeführt werden. Die Lira hat sich in den vergangenen Wochen nach dem schweren Absturz im Spätsommer leicht erholt.

Die türkische Regierung hat zudem versucht, ihre Beziehungen zur Europäischen Union und zu Deutschland zu verbessern – unter anderem, um Investitionen anzulocken.

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