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Währungskrise Türkische Zentralbank hebt Leitzins nicht an

Die Inflation in der Türkei ist nach wie vor hoch und trotzdem hebt die türkische Zentralbank den Leitzins nicht an. Die Lira erholt sich langsam.

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Die türkische Währung hat mit starker Inflation zu kämpfen. Quelle: dpa

Istanbul Trotz einer anhaltenden Währungskrise und einer hoher Inflationsrate hat die türkische Zentralbank den Leitzins nicht angehoben. Die Notenbank verkündete am Donnerstag nach einer monatlichen Sitzung, sie wolle ihn bei 24 Prozent belassen.

Mitte September hatte die Zentralbank den Leitzins überraschend stark um 6,25 Punkte auf 24 Prozent erhöht. Die Notenbanker hatten damals angekündigt, man werde den strengeren geldpolitischen Kurs beibehalten, bis die Inflation sinke.

Noch im Oktober war die Teuerungsrate zum ersten Mal seit 15 Jahren auf mehr als 25 Prozent geklettert. Im November fiel sie aber im Vergleich zum Vormonat um mehr als drei Prozentpunkte auf 21,6 Prozent.

Zentralbanken bekämpfen hohe Inflationsraten üblicherweise mit Leitzinserhöhungen. Höhere Zinsen machen Kredite für Firmen und Verbraucher teurer, was Investitionen dämpft und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage drosselt.

Die Landeswährung Lira hat dieses Jahr bis zu 40 Prozent an Wert zum Euro verloren, was die Inflation angeheizt hatte. Die Währung hat sich in den vergangenen Wochen leicht erholt.

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