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Waffenhersteller Heckler & Koch macht 2017 wieder Verlust

Der schwäbische Waffenhersteller Heckler & Koch macht 2017 13,4 Millionen Euro Verlust. Doch 2018 soll wieder besser laufen – dank US-Armee und Bundeswehr.

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Den Schwaben werden gute Chancen bei der Ausschreibung des Nachfolgers des G36-Sturmgewehrs. Quelle: dpa

Oberndorf Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat 2017 wieder rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen machte einen Verlust von 13,4 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Plus von 7,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden war. Das geht aus dem ins Internet gestellten Konzernbericht hervor, über den am Dienstag die „Welt“ (online) berichtete. Nach Informationen der Zeitung sind Fertigungs- und Lieferprobleme nach einer Umstellung der Produktion sowie verzögerte Markteinführungen neuer Modelle für das Minus verantwortlich. Das Unternehmen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Umsatz sank von 202,4 Millionen auf 182 Millionen Euro. Sowohl die Erlöse im Inland als auch auf dem wichtigen US-Markt gaben deutlich nach, wie die „Welt“ schrieb.

Für das laufende Jahr rechne das Unternehmen aber mit deutlich besseren Zahlen. Grund seien mehrere Bestellungen, etwa der US-Armee, der Bundeswehr sowie der bayerischen Polizei. Außerdem werden dem Konzern gute Chancen eingeräumt, die Ausschreibung der Bundeswehr für das Nachfolgemodell des Sturmgewehrs G36 zu gewinnen.

Zum Mai hat Heckler & Koch mit Jens Bodo Koch einen neuen Chef bekommen. Er tritt die Nachfolge von Norbert Scheuch an, der Ende August überraschend entlassen worden war. Heckler & Koch mit Sitz in Oberndorf stellt Sturmgewehre, Pistolen, Maschinengewehre und Granatwerfer her.

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