Wall-Street Mega-Investments von JP Morgan

Gehaltserhöhungen, Filialneueröffnungen und neue Investitionen – dank der US-Steuerreform hat JP Morgan eine Menge Geld zum Ausgeben. Doch nicht nur JP Morgan, auch andere Banken sollen von der Reform profitieren.

Zwar schrieben JP Morgen und andere Banken einmalig rote Zahlen, aber zukünftig werden sie von der Steuerreform profitieren. Quelle: Reuters

New YorkJP Morgan will die Einsparungen durch die US-Steuerreform für Milliarden-Investitionen nutzen. Wie die größte Wall-Street-Bank am Dienstag mitteilte, will sie in den kommenden Jahren rund 20 Milliarden Dollar investieren - unter anderem in die Neueröffnung von 400 Filialen. Dafür will das Institut 4000 neue Mitarbeiter einstellen. 20.000 Mitarbeiter erhalten zudem eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich zehn Prozent. Analysten schätzen, dass das Geldhaus wegen der größten Steuerreform seit Jahrzehnten künftig jährlich etwa vier Milliarden Dollar spart.

Die Steuerreform hatte bei JP Morgan im Schlussquartal 2017 zu einem Minus von fast zweieinhalb Milliarden Dollar geführt, das Jahresergebnis lag mit 24,4 Milliarden Dollar ungeachtet dieses Effekts aber in etwa auf Vorjahresniveau. Auch andere US-Banken mussten wegen der Steuerreform einmalig Federn lassen, werden aber in den kommenden Jahren von der kräftigen Senkung der Körperschaftssteuer profitieren.

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