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Weltwirtschaftsforum Altmaier fordert in Davos mehr Zusammenarbeit und offene Märkte

Der Bundeswirtschaftsminister sieht im wachsenden Protektionismus große Probleme für das weltweite Wirtschaftswachstum und sieht Davos als Chance.

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Der Bundeswirtschaftsminister bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz). Quelle: dpa

Davos Die Jahreskonferenz des Weltwirtschaftsforums in Davos bietet für Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Chance, mit mehr Zusammenarbeit gegen nationalistische Tendenzen vorzugehen. „Wir haben in den letzten beiden Jahren in vielen Bereichen der Welt einen Rückschritt hin zu mehr Protektionismus, mehr Abschottung, weniger offenen Märkten und weniger multilateraler Zusammenarbeit erlebt“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Davos.

Dies habe weltweit das Wirtschaftswachstum bereits verlangsamt. „Und deshalb muss die Antwort auch hier in Davos sein, dass wir nicht weniger, sondern mehr internationale Kooperation brauchen. Dass wir nicht mehr Abschottung, sondern mehr Öffnung brauchen.“ Das sei im Interesse Aller und im Interesse des Erhalts von Arbeitsplätzen.

Davos biete die Chance, einen internationalen Konsens darüber zu schaffen, „dass wir um offene Märkte und internationale Zusammenarbeit kämpfen und dass wir einen Rückfall in Isolationismus und Nationalismus nach Möglichkeit verhindern“, sagte Altmaier. Deutschland mit seiner politisch stabilen, pro-europäischen, marktwirtschaftlichen Ausrichtung werde von vielen dabei als Hoffnungsträger gesehen. „Deutschland alleine kann diese Erwartungen aber nicht erfüllen. Wir können sie nur gemeinsam mit anderen erfüllen.“

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