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Wiener Geldhaus Erste Group will 2019 operativ zulegen

Die Bank profitierte im vergangenen Jahr von Risikovorsorgen und niedrigen Steuern – auch im Jahr 2019 will das Institut den Gewinn weiter steigern.

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Die Bank erwartet für das Jahr 2019 eine Eigenkapitalverzinsung über elf Prozent. Quelle: Reuters

Wien Die Erste Group blickt dank einer weiterhin positiven konjunkturellen Entwicklung in ihren Kernmärkten in Osteuropa zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Zinsüberschuss und Provisionsüberschuss sollen weiter zulegen, sodass insgesamt mit einem Anstieg im Betriebsergebnis gerechnet werde, teilte die größte Bank Österreichs am Donnerstag mit.

Bei der Kreditnachfrage erwartet das Wiener Geldhaus ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich. Die Risikokosten sollten auf einem historisch niedrigen Niveau bleiben, gegenüber dem Vorjahr aber leicht zulegen. Die Eigenkapitalverzinsung (ROTE) werde bei über elf Prozent erwartet. Negativ werde sich die neue rumänische Bankensteuer auswirken, erklärte die Erste Group. Derzeit sei aber noch nicht klar, in welchem Ausmaß.

Der Konzerngewinn stieg nach vorläufigen Zahlen 2018 um 36,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Das Institut profitierte unter anderem von der Auflösung von Risikovorsorgen und niedrigeren Steuern. Die Dividende soll auf 1,40 (Vorjahr: 1,20) Euro pro Aktie steigen. Die Bank hatte bereits Mitte Januar einige Eckdaten für das Geschäftsjahr veröffentlicht.

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