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Wiener Geldhaus Höhere Kreditnachfrage kurbelt Gewinn der Erste Group an

Auch wenn höhere Personalkosten und gestiegene Beträge zu den Einlagensicherungen die Erste Group teuer zu stehen kamen, profitiert das Kreditinstitut anderweitig.

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Das Geldhaus hat vor allem durch die Konjunktur in Osteuropa höhere Gewinne einfahren können. Quelle: Reuters

Wien Das Wiener Geldhaus Erste Group hat zum Jahresauftakt beflügelt von der guten Konjunktur in Osteuropa und einer gestiegenen Kreditvergabe mehr verdient. Unter dem Strich stieg der Gewinn auf 377,0 (336,1) Millionen Euro, wie das Institut am Freitag mitteilte.

Beigetragen zum Ergebnisplus habe neben der guten Kreditqualität ein Zufluss an Kundeneinlagen. Höhere Personalkosten und mehr Beiträge zu den Einlagensicherungen führten zwar zu einem Anstieg der Kosten. Diese Entwicklung sei aber durch das Plus beim Betriebsergebnis um 11,2 Prozent auf 656,0 Millionen Euro übertroffen worden. „Kurz gesagt, es war ein guter Start in das Jahr“, sagte Konzernchef Andreas Treichl.

Der Zinsüberschuss stieg vor allem in Tschechien, aber auch in anderen Märkten auf insgesamt 1,2 (1,1) Milliarden Euro, das Provisionsergebnis legte auf 487,7 (478,6) Millionen Euro zu. Zudem sei das Risikoumfeld unverändert günstig. Der Anteil der notleidenden Kredite schrumpfte auf drei Prozent.

Die harte Kernkapitalquote lag bei 13,2 nach 13,5 Prozent zum Jahresende. Das Institut sieht sich damit auf gutem Weg, die gesteckten Ziele für 2019 zu erreichen: Eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von über elf Prozent und eine höhere Dividende. Die abgeänderte rumänische Bankensteuer werde den operativen Gewinn im laufenden Jahr mit maximal 20 Millionen Euro belasten, hieß es.

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