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Windkraftanlagen Enercon-Chef Kettwig tritt in den Ruhestand – Momme Janssen übernimmt

Der langjährige Enercon-Chef verlässt das Unternehmen zum 1. Dezember. Sein Nachfolger Momme Janssen kommt aus den Reihen der Geschäftsleitung.

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Nach 33 Jahren im Dienst von Enercon tritt der langjährige Geschäftsführer zum 1. Dezember dieses Jahres in den Ruhestand. Quelle: dpa

Der langjährige Geschäftsführer und Chef des Auricher Windkraftanlagen-Herstellers Enercon, Hans-Dieter Kettwig, tritt zum 1. Dezember dieses Jahres in den Ruhestand. Die Enercon-Führung übernimmt Momme Janssen, bislang Mitglied in der Geschäftsleitung, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Kettwig ist seit 33 Jahren im Dienst von Enercon, zunächst in verantwortlicher Position für kaufmännische Tätigkeiten, später in der Geschäftsführung.

Heiko Janssen, der Vorsitzende der Stiftung von Firmengründer Aloys Wobben, die alleinige Enercon-Gesellschafterin ist, würdigte in einer Mitteilung Kettwigs Arbeit: „Er hat wesentlich dazu beigetragen, Enercon zu einem führenden Industrieunternehmen zu entwickeln, und er hat sich darüber hinaus mit seinem Engagement für die Erneuerbaren und die Onshore-Windergie sowie mit seinem beharrlichen Eintreten gegen den Klimawandel bleibende gesellschaftliche Verdienste erworben.“ Nach seinem Austritt soll Kettwig dem Windanlagenbauer noch beratend zur Seite stehen.

Kettwigs Nachfolger Momme Janssen ist in der Enercon-Geschäftsleitung bisher für Personal, Kommunikation & Marketing und IT verantwortlich. Zuletzt sei er auch in führender Position für die Umstrukturierung des Unternehmens zuständig gewesen.

Enercon mit Stammsitz im niedersächsischen Aurich ist einer der größten deutschen Hersteller in der Windindustrie. Unter einer schwächelnden Marktentwicklung leidet die gesamte Windkraft-Branche in Deutschland seit geraumer Zeit, wenn sie auch inzwischen wieder etwas optimistischer ist. Im Herbst 2019 hatte der Konzern einen Umbau angekündigt, der bis einschließlich 2022 dauern soll. Bis zu 3000 Arbeitsplätze könnten dabei wegfallen, hieß es.

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