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Windkraftkonzern Siemens Gamesa will Kosten bis 2020 deutlich senken

Siemens Gamesa musste 2017 zweimal die Gewinnerwartungen senken. Nun will der kriselnde Windkraftkonzern seine Kosten deutlich senken.

Der in Spanien ansässige Konzern steht im scharfen Wettbewerb mit dem Weltmarktführer Vestas. Quelle: Reuters

Madrid, MünchenDer kriselnde Windkraftkonzern Siemens Gamesa will mit deutlichen Einsparungen bis 2020 die Profitabilität steigern. Die Kosten sollten bis dahin um rund zwei Milliarden Euro gesenkt werden, teilte die Siemens-Tochter am Donnerstag mit. Die operative Rendite (Ebit-Marge) solle im laufenden Jahr auf acht bis zehn Prozent von zuletzt sieben bis acht Prozent erhöht werden.

Siemens Gamesa hatte im vergangenen Jahr zweimal die Gewinnerwartungen gesenkt und daraufhin den Finanzchef ausgetauscht und einen Stellenabbau angekündigt. Der in Spanien ansässige Konzern, an dem der Energieversorger Iberdrola beteiligt ist, steht im scharfen Wettbewerb mit dem Weltmarktführer Vestas.

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