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Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa kehrt in die Gewinnzone zurück

Nach einem Verlust im Vorjahr schreibt der Windturbinen-Hersteller wieder schwarze Zahlen. Die Umsatzrendite liegt aber noch unter der Zielmarke.

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Bis 2025 rechnet Siemens Gamesa im Offshore-Geschäft mit einem weltweiten Marktwachstum von 20 Prozent. Quelle: Reuters

München Der spanisch-deutsche Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa hat die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Im ersten Quartal 2018/19 (Oktober bis Dezember) stand ein Nettogewinn von 18 Millionen Euro zu Buche, wie die Siemens-Tochter am Dienstag im baskischen Zamudio mitteilte. Ein Jahr zuvor wies Gamesa einen Verlust von 35 Millionen Euro aus.

Das um Restrukturierungskosten bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um vier Prozent auf 138 Millionen Euro. Die operative Umsatzrendite lag mit 6,1 (Vorjahr: 6,3) Prozent aber noch unter der Zielmarke von 7,0 bis 8,5 Prozent für das Gesamtjahr. Grund dafür seien die niedrigen Preise für Windräder an Land (onshore), die den im vergangenen Jahr hereingenommenen Aufträgen zugrunde lägen.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal dank der florierenden Verkäufe von Windrädern auf hoher See (offshore) um sechs Prozent auf 2,26 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal soll auch das Onshore-Geschäft wieder wachsen. Der Auftragseingang ging im Quartal um 13 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zurück, weil das Offshore-Geschäft vorübergehend schwächelte.

Bis 2025 rechnet Siemens Gamesa aber mit einem weltweiten Marktwachstum von 20 Prozent pro Jahr in diesem Geschäft. Das Umsatzziel von rund 10,5 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 sei bereits zu 92 Prozent mit Aufträgen unterlegt.

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