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Wirtschaft China stemmt sich mit neuen Maßnahmen gegen Konjunkturabkühlung

Der Mindestreservesatz der Banken in China soll weiter gesenkt werden. Zudem werden Hoffnungen in die Handelsgespräche mit den USA gesetzt.

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Die Konjunktur im Reich der Mitte ist zuletzt abgekühlt. Quelle: AP

Peking China steuert mit einer Reihe neuer Maßnahmen gegen die sich immer deutlicher abzeichnende Konjunkturabkühlung. Ministerpräsident Li Keqiang kündigte am Freitag nach einem Besuch bei Großbanken des Landes an, dass der Mindestreservesatz für Geldhäuser weiter gesenkt werde. Damit solle Instituten gezielt mehr Spielraum für die Kreditvergabe vor allem an kleinere Unternehmen gegeben werden. Zudem würden bestimmte Steuern und Abgaben gesenkt, erklärte Li laut der Internetseite der Pekinger Regierung. Sie hatte 2018 angesichts des Handelsstreits mit den USA bereits vier Mal den Mindestreservesatz der Banken gesenkt.

Die USA und China haben sich gegenseitig mit Importzöllen überzogen. Sie planen laut der Regierung in Peking für Anfang kommender Woche zwar neue Gespräche zur Beilegung ihres Konflikts. Aber in China, der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft, mehrten sich zuletzt bereits die Hinweise auf eine Konjunkturabkühlung auch in Folge des Handelsstreits: So schrumpfte die Industrie der Volksrepublik im Dezember erstmals seit zwei Jahren. Nach den Prognosen der Regierung dürfte die chinesische Wirtschaft 2018 um 6,5 Prozent gewachsen sein. Im Jahr zuvor waren es noch 6,9 Prozent.

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