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Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young soll ab 2020 Bilanzen der Deutschen Bank prüfen

Der bisherige Prüfer KPMG muss wegen der EU-Rotationsvorschriften ausgewechselt werden. Das letzte Wort hat die Hauptversammlung im Mai kommenden Jahres.

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Das bisherige Mandat der KPMG konnte nicht verlängert werden, weil Vorschriften eine regelmäßige Rotation des Abschlussprüfers vorsehen. Quelle: Reuters

Frankfurt Lukrativer Auftrag für Ernst & Young (EY): Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft soll ab dem Jahr 2020 die Finanzen des größten heimischen Geldhauses testieren, wie die Deutsche Bank am Freitag mitteilte. Der bisherige Prüfer KPMG muss wegen der EU-Rotationsvorschriften ausgewechselt werden. Das letzte Wort hat die Hauptversammlung im Mai kommenden Jahres. KPMG hatte für die komplette Prüfung aller Abschlüsse des Deutsche-Bank-Konzerns zuletzt 73 Millionen Euro berechnet.

Im Vorfeld war spekuliert worden, dass der Auftrag an den EY-Konkurrenten PwC gehen würde, dessen früherer Deutschland-Chef Norbert Winkeljohann seit Mai im Aufsichtsrat der Deutschen Bank sitzt. Das Geldhaus hatte stets betont, Winkeljohann sei nicht am Auswahlverfahren beteiligt. Das Prüfungsmandat für EY umfasst sowohl den Abschluss für die Deutsche Bank wie auch für den Deutsche-Bank-Konzern.

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