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Zahlungsverkehrsanbieter Schweizer Postfinance liebäugelt mit Kapitalerhöhung

Die Schweizer Postfinance soll teilprivatisiert werden. Sie bringt nun auch eine Kapitalerhöhung durch die Schweizerische Post ins Spiel.

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Schweiz: Postfinance liebäugelt mit Kapitalerhöhung Quelle: dpa

Zürich Die Schweizer Postfinance erwägt im Zuge ihrer geplanten Teilprivatisierung auch eine Kapitalerhöhung. Das wäre „die eleganteste Lösung“, sagte Postfinance-Chef Hansruedi Köng dem „Tages-Anzeiger“ von Mittwoch. „Ein Weg wäre, dass die Post einen Teil des Verkaufserlöses der Postfinance-Aktien als frisches Eigenkapital wieder einzahlt.“

Derzeit gehört das Institut vollständig der Schweizerischen Post. Die Schweizer Regierung hatte vergangenes Jahr angekündigt, einen Teil des Zahlungsverkehrsanbieters verkaufen zu wollen. Experten halten einen Börsengang dafür als naheliegende Lösung. Die Postfinance habe einen substanziellen Kapitalbedarf, sagte Köng. Die eigenen Gewinne reichten nicht aus, um diesen zu decken. Zudem benötige die Bank mit dem geplante Einstieg ins Kreditgeschäft mittelfristig mehr Eigenkapital.

Die Postfinance ist in einer Sondersituation: Sie darf bislang keine Kredite vergeben, um die anderen Banken des Landes nicht unter Druck zu setzen. Die Regierung will von diesem Verbot nun Abstand nehmen und hat ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht.

Mehr: Der Deutsche Bank-Chef Christian Sewing will ein „substanzielles“ Geschäft in den USA behalten.

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