Zeitungsbericht Finma ermittelt gegen Schweizer Bank Julius Bär

Einem Zeitungsbericht zufolge ermittelt die Schweizer Finanzmarktaufsicht gegen die Privatbank Julius Bär. Zugrunde liegt eine Korruptionsaffäre in Venezuela.

Die Privatbank steht offenbar im Fokus von Ermittlungen der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma. Quelle: dapd

ZürichDie Privatbank Julius Bär zählt einem Zeitungsbericht zufolge zu jenen Schweizer Banken, gegen die die Schweizer Finanzmarktaufsicht im Zuge der Korruptionsaffäre um die Ölfirma PDVSA in Venezuela ermittelt. Die Finma führe seit einiger Zeit ein Enforcement-Verfahren gegen das Institut, berichtete die „Neue Zürcher Zeitung“ am Dienstag. Dabei gehe es um mögliche Verletzungen der Sorgfaltspflicht in den Affären um PDVSA und den Weltfußballverband Fifa.

Die Verstrickungen der Bank in die Fifa-Affäre war bereits bekannt. Im Korruptionsfall um die venezolanische Ölfirma hatte die Finma bislang lediglich bekannt gegeben, dass sie mehrere Institute unter die Lupe nehme. Eine Sprecherin der Bank Bär und ein Sprecher der Finma wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

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