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ZEW-Index Börsenprofis geben sich weniger optimistisch

Die Zuversicht der Börsianer schwindet angesichts eines drohenden Handelskrieges. Der ZWE-Index für Konjunkturoptimismus sinkt das zweite Mal in Folge.

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Der Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt. Angesichts eines drohenden Handelskonflikts mit den USA sehen immer mehr Anleger die Konjunkturentwicklung kritisch. Quelle: dpa

Berlin Der Konjunkturoptimismus von Börsianern ebbt überraschend kräftig ab. Das Barometer für ihre Erwartungen für die deutsche Wirtschaft im kommenden halben Jahr sank im März um 12,7 auf 5,1 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 220 Analysten und Anlegern mitteilte. Es war der zweite Rückgang in Folge.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 13,0 Zählern gerechnet. „Die Sorge vor einem durch die USA ausgelösten globalen Handelskonflikt lässt die Experten vorsichtiger in die Zukunft blicken“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Auch der starke Euro belaste die Konjunkturaussichten für Deutschland als Exportnation.

Der ZEW-Chef warnte jedoch vor Pessimismus: „In Verbindung mit der immer noch sehr guten Lageeinschätzung ist der Ausblick aber weiterhin positiv.“ Der Indikator für die Beurteilung der Konjunkturlage sank zwar ebenfalls – um 1,6 auf 90,7 Zähler. Das Barometer blieb damit aber auf hohem Niveau. Die deutsche Wirtschaft war Ende 2017 um 0,6 Prozent gewachsen und die Bundesbank geht davon aus, dass sich der kräftige Aufschwung im laufenden Quartal fortsetzt.

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