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Zinsentscheid Russlands Notenbank erhöht Leitzinsen auf 5,5 Prozent

Die russischen Währungshüter erhöhen zum dritten Mal in diesem Jahr die Zinsen, nachdem die Inflation den höchsten Wert seit 2016 erreicht hat.

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Das angestrebte Inflationsziel von 4,0 Prozent wird nach Einschätzung der Notenbank erst in der zweiten Jahreshälfte 2022 und damit später als bislang erwartet erreicht. Quelle: dpa

Die russische Notenbank hat im Kampf gegen die steigende Inflation die Leitzinsen erneut erhöht und eine weitere Straffung signalisiert. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld wurde um einen halben Punkt auf 5,5 Prozent heraufgesetzt, wie die Währungshüter am Freitag in Moskau mitteilten.

Es war bereits die dritte Anhebung in diesem Jahr. Die Preissteigerungsrate hatte im Mai mit 6,0 Prozent den höchsten Wert seit Oktober 2016 markiert.

Das angestrebte Inflationsziel von 4,0 Prozent wird nach Einschätzung der Notenbank erst in der zweiten Jahreshälfte 2022 und damit später als bislang erwartet erreicht. Da im Zuge der konjunkturellen Erholung von der Coronakrise mit weiter erhöhtem Inflationsdruck zu rechnen sei, behalten sich die Währungshüter die Option weiterer Straffungen auf den nächsten Sitzungen vor.

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