Zinspolitik US-Währungshüter plädiert für aggressive Gangart bei Zinserhöhungen

Der Chef des Fed-Bezirks Boston, Eric Rosengren, will die Zinszügel in diesem Jahr noch mindestens dreimal anziehen.

Die bisher angepeilten Schritte zur Zinspolitik reichten nicht aus, findet der Chef des Fed-Bezirks Boston. Quelle: Reuters

BostonAngesichts der brummenden Konjunktur sollte die US-Notenbank Fed die Zinszügel einem Führungsmitglied zufolge in diesem Jahr noch mindestens dreimal anziehen. Der Chef des Fed-Bezirks Boston, Eric Rosengren, sagte am Freitag, letztlich dürften die von den Währungshütern im Mittel für 2018 angepeilten insgesamt drei Schritte nicht ausreichend sein. Die Notenbank hatte im März den geldpolitischen Schlüsselsatz erstmals in diesem Jahr angehoben. Rosengren begründet sein Plädoyer für eine aggressivere Gangart mit den Konjunkturaussichten, die er „etwas besser“ als seine Kollegen im Führungskreis der Fed beurteile. Allerdings gelte es, auch die von dem Zoll- und Handelsstreit der USA mit China ausgehenden Risiken genau zu beobachten.

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