Personalberater: Die 100 wichtigsten Headhunter

Personalberater: Die 100 wichtigsten Headhunter

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Hoser

Ob millionenschwerer Vorstand oder aufstrebender Jungmanager: Wer Karriere machen will, muss sich frühzeitig mit den richtigen Personalberatern vernetzen. Die WirtschaftsWoche nennt 100 der wichtigsten Headhunter, die Ihren Aufstieg beschleunigen können.

Manche Menschen haben einfach Glück. Sie erklimmen spielerisch eine Karrierestufe nach der anderen. Und selbst wenn sie fallen, purzeln sie die Leiter trotzdem rauf. Alle anderen müssen ihrer beruflichen Bergfahrt nachhelfen. So wie George Hoser.

Dessen Vita kann sich eigentlich sehen lassen: Betriebswirtschaft an der Bostoner Universität studiert, fünf Sprachen gelernt, bei Siemens am Auf- und Umbau neuer globaler Beschaffungsorganisationen mitgearbeitet – erst als interner Berater, schließlich als Manager mit regionaler Verantwortung. Alles tadellos.

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Dann der Bruch: 2008 legt der damals 31-Jährige bewusst eine elfmonatige Pause ein – er will seine kranke Mutter pflegen. Als er im Mai 2009 wieder in den Beruf zurückkehren möchte, nimmt er Kontakt zu zwei bekannten Personalberatungen auf – und erlebt eine herbe Enttäuschung.

Schon in den ersten Gesprächen zeigt sich: Die angeblichen Spezialisten haben von strategischem Einkauf „zu wenig Ahnung“, sagt Hoser. Ihm eine vernünftige Perspektive aufzuzeigen gelingt keinem.

Tabelle Die 100 besten Headhunter

Die 100 besten Personalberater für Ihre Karriere.

Quelle: Fotolia

Zweite Karriere

Hoser ist frustriert. Und sucht Kontakt zu seinem ehemaligen Chef Theo Kowalski. Der langjährige Leiter des Siemens Zentraleinkaufs hatte sich gerade mit Conas Management, einer auf Einkäufer spezialisierten Personalberatung in München selbstständig gemacht. Kowalski versteht den Markt, die Branche, Hosers Lage – und entwickelt einen Plan: Es sei an der Zeit, dass Hoser in der Einkaufsabteilung eines internationalen Konzerns beweise, dass er auch das operative Geschäft beherrscht.

Und so kommt es auch: Auf Kowalskis Vermittlung startet George Hoser im Juni 2009 als Warengruppenmanager und Controller im Einkauf des Aluminiumverarbeiters Aleris seine zweite Karriere. Mittlerweile ist er dort gar zum Einkaufsleiter aufgestiegen und verantwortet europaweit die Beschaffung von allen Materialien und Dienstleistungen, die das 6500-Mitarbeiter-Unternehmen außerhalb der Produktion benötigt.

100 Headhunter im Test

So wie Hoser geht es zurzeit vielen Managern: Sie wollen den zarten Aufschwung nutzen, um sich beruflich zu verändern, und suchen für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter professionelle Unterstützung bei Personalberatern. Nur wissen die wenigsten, wo und wie sie den richtigen Vermittler finden.

Zugegeben, das ist auch nicht leicht. Mehr als 5000 Personalberater konkurrieren allein in Deutschland um die besten Unternehmensmandate und die interessantesten Kandidaten – vom alteingesessenen Einzelkämpfer über Beratungsboutiquen für Branchenexperten bis hin zur weltweit vernetzten Generalistengruppe mit Büros von Frankfurt bis Singapur.

Bei welchen Headhuntern aber haben Kandidaten die besten Chancen auf Vermittlung? Und von welchen schwarzen Schafen lässt man besser die Finger?

Um die Spreu vom Weizen zu trennen, hat die WirtschaftsWoche daher über mehrere Wochen hinweg intensive Gespräche mit Headhuntern, deren Auftraggebern und Kandidaten geführt. Dabei haben wir rund 100 Headhunter identifiziert, die zu den wichtigsten ihrer Branche zählen und Karrieren beschleunigen können – vorausgesetzt: Man kennt sich lange und gut.

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15 Kommentare zu Personalberater: Die 100 wichtigsten Headhunter

  • So sind die richtige Mafia Netzwerk für die deutsche Wirtschaft.

  • in einem nicht-mafiösen System gibt es keine Headhunter. Die Personalabteilung schüttelt sich allein bei dem Gedanken, mit derartigem Leuten Kontakt zu haben.

    Qualifizierte Leute erkennt man an ihren Unterlagen wie z.b. Lebenslauf, auch an den Schulzeugnissen, besonders an den Studienzeugnissen, ganz besonders am Studiengang und noch wichtiger, wo er und bei wem er überhaupt studiert hat , weiterhin am Werdegang, am Auftreten, an der Allgemeinbildung etc.. Einige fachl. Querfragen, ein verstecktes Diktat etc. bringen jeden Aufschneider oder Zeugnisfälscher ad hoc zur Strecke.

    Unternehmen, die einen Headhunter nehmen, sind für diejenigen, die sich den Arbeitgeber aussuchen können (also die besten) nie ein Thema, denn kein Hochqualifizierter läßt sich mit Unqualifizierten eine. bei Unqualifizierten sind Angeberei, Nichtswisserei, Großmäuligkeit bis hin zu Prollerei absoluter Trumpf und alte Werte, durch die der Aufstieg eines Unternehmens oder eines ganzen Landes allein begründet werden kann, nichts wert.

    Es gilt die Regel:
    Hochqualifizierte lassen sich niemals mit Proleten ein.

  • in einem nicht-mafiösen System gibt es keine Headhunter. Die Personalabteilung schüttelt sich allein bei dem Gedanken, mit derartigen Leuten Kontakt zu haben.

    Qualifizierte Leute erkennt man an ihren Unterlagen wie z.b. Lebenslauf, auch an den Schulzeugnissen, besonders an den Studienzeugnissen, ganz besonders am Studiengang und noch wichtiger, wo er und bei wem er überhaupt studiert hat, weiterhin am Werdegang, am Auftreten, an der Allgemeinbildung etc.. Einige fachl. Querfragen, ein verstecktes Diktat etc. bringen jeden Aufschneider oder Zeugnisfälscher ad hoc zur Strecke.

    Unternehmen, die einen Headhunter nehmen, sind für diejenigen, die sich den Arbeitgeber aussuchen können (also die besten), nie ein Thema, denn kein Hochqualifizierter läßt sich mit Unqualifizierten ein. bei Unqualifizierten sind Angeberei, Nichtswisserei, Großmäuligkeit bis hin zu Stolzprollerei in Verbindung mit einem billigstudium, einem abgebrochenem Studium oder einer einfachen Handwerkerlehre absoluter Trumpf und alte Werte, durch die der Aufstieg eines Unternehmens oder eines ganzen Landes allein begründet werden kann, nichts wert.

    Es gilt die Regel:
    Hochqualifizierte lassen sich niemals mit Proleten ein.

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