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Personalberater: Die 100 wichtigsten Headhunter

von Julia Leendertse

Ob millionenschwerer Vorstand oder aufstrebender Jungmanager: Wer Karriere machen will, muss sich frühzeitig mit den richtigen Personalberatern vernetzen. Die WirtschaftsWoche nennt 100 der wichtigsten Headhunter, die Ihren Aufstieg beschleunigen können.

Hoser Quelle: Martin Hangen für WirtschaftsWoche
Hoser Quelle: Martin Hangen für WirtschaftsWoche

Manche Menschen haben einfach Glück. Sie erklimmen spielerisch eine Karrierestufe nach der anderen. Und selbst wenn sie fallen, purzeln sie die Leiter trotzdem rauf. Alle anderen müssen ihrer beruflichen Bergfahrt nachhelfen. So wie George Hoser.

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Dessen Vita kann sich eigentlich sehen lassen: Betriebswirtschaft an der Bostoner Universität studiert, fünf Sprachen gelernt, bei Siemens am Auf- und Umbau neuer globaler Beschaffungsorganisationen mitgearbeitet – erst als interner Berater, schließlich als Manager mit regionaler Verantwortung. Alles tadellos.

Dann der Bruch: 2008 legt der damals 31-Jährige bewusst eine elfmonatige Pause ein – er will seine kranke Mutter pflegen. Als er im Mai 2009 wieder in den Beruf zurückkehren möchte, nimmt er Kontakt zu zwei bekannten Personalberatungen auf – und erlebt eine herbe Enttäuschung.

Schon in den ersten Gesprächen zeigt sich: Die angeblichen Spezialisten haben von strategischem Einkauf „zu wenig Ahnung“, sagt Hoser. Ihm eine vernünftige Perspektive aufzuzeigen gelingt keinem.

Tabelle Die 100 besten Headhunter

Die 100 besten Personalberater für Ihre Karriere.

Tabelle: Die 100 besten Headhunter

Zweite Karriere

Hoser ist frustriert. Und sucht Kontakt zu seinem ehemaligen Chef Theo Kowalski. Der langjährige Leiter des Siemens Zentraleinkaufs hatte sich gerade mit Conas Management, einer auf Einkäufer spezialisierten Personalberatung in München selbstständig gemacht. Kowalski versteht den Markt, die Branche, Hosers Lage – und entwickelt einen Plan: Es sei an der Zeit, dass Hoser in der Einkaufsabteilung eines internationalen Konzerns beweise, dass er auch das operative Geschäft beherrscht.

Und so kommt es auch: Auf Kowalskis Vermittlung startet George Hoser im Juni 2009 als Warengruppenmanager und Controller im Einkauf des Aluminiumverarbeiters Aleris seine zweite Karriere. Mittlerweile ist er dort gar zum Einkaufsleiter aufgestiegen und verantwortet europaweit die Beschaffung von allen Materialien und Dienstleistungen, die das 6500-Mitarbeiter-Unternehmen außerhalb der Produktion benötigt.

100 Headhunter im Test

So wie Hoser geht es zurzeit vielen Managern: Sie wollen den zarten Aufschwung nutzen, um sich beruflich zu verändern, und suchen für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter professionelle Unterstützung bei Personalberatern. Nur wissen die wenigsten, wo und wie sie den richtigen Vermittler finden.

Zugegeben, das ist auch nicht leicht. Mehr als 5000 Personalberater konkurrieren allein in Deutschland um die besten Unternehmensmandate und die interessantesten Kandidaten – vom alteingesessenen Einzelkämpfer über Beratungsboutiquen für Branchenexperten bis hin zur weltweit vernetzten Generalistengruppe mit Büros von Frankfurt bis Singapur.

Bei welchen Headhuntern aber haben Kandidaten die besten Chancen auf Vermittlung? Und von welchen schwarzen Schafen lässt man besser die Finger?

Um die Spreu vom Weizen zu trennen, hat die WirtschaftsWoche daher über mehrere Wochen hinweg intensive Gespräche mit Headhuntern, deren Auftraggebern und Kandidaten geführt. Dabei haben wir rund 100 Headhunter identifiziert, die zu den wichtigsten ihrer Branche zählen und Karrieren beschleunigen können – vorausgesetzt: Man kennt sich lange und gut.

14 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 11.04.2012, 21:18 UhrAnonymer Benutzer: GiorgioArtani

    Guter Kommentar raweiss !!
    was tun wen es noch ein bisschen an muht von selbstbewust mangelt ??!!

  • 14.08.2011, 01:45 UhrAnonymer Benutzer: Peggi Koperek

    Jutta Lohkampff - Sie sollten sich schämen. Wie ich jetzt erfahren habe, sind Sie Miteigentümerin der Lärm-WG auf der Gneisenaustrasse. ich habe leider mal eine Nacht in der "Ferienwohnung Plehn" verbringen müssen, die direkt neben der Gemeinschafts-Terrasse ihrer WG liegt. Offensichtlich verdienen Sie ihr Geld eher mit zweifelhaften Wohnkonzepten als mit Personalbeschaffung.

  • 30.06.2011, 00:13 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Weber

    ich finde es toll von der Wirtschaftswoche, dass sie es Menschen ermöglicht, eigene und unverfälschte Kommentare zu Artikeln an dieser Stelle abzugeben. ich kann all diesen Menschen nur sagen, dass die besten Manager irgendwann so ausgebrannt sind, dass sie sich diesen ganzen Zirkus mit einem nötigen Abstand anschauen und über diese ganze latent vorhandene Aggressivität im positiven aber auch im negativen Sinne nur ein Schmunzeln übrig haben. Die besten Manager treiben sowieso auf einer Yacht im Mittelmeer herum und lachen sich über diesen "ich bin wichtig Zirkus" tot. Die anderen opfern ihre Gesundheit um in die Geschichtsbücher der größten Wirtschaftserfolge einzugehen. Die Wirtschaft ist ein Menschen gesteuertes Geschäft und man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Vielmehr ist es wichtig für ein Unternehmen einen Menschen zu finden, der Menschen versteht, ihnen zuhören kann und Gedanken und Dinge richtig umsetzen kann. Davon gibt es aber wenige. Vielmehr erfordert es einen tiefen Sinn für den Menschen, einen anderen zu erkennen. Was bringt schon ein nahtloser Lebenslauf, wenn dieser Mensch mit seinen Nerven völlig am Ende ist. Unternehmen die eine "ich tausch jeden aus, der es nicht bringt Mentalität" an den Tag legen machen es in unserer Wirtschaft so wieso nicht mehr lange. Die Frage ist nicht, was und wer sind die 100 besten Headhunter, sondern welche Unternehmen haben die beste Personalpolitik. Das kann man sehr leicht an dem messen, dass es sehr schwer ist in solche Unternehmen zu kommen, da diese nämlich gleich einer Familie aus Passion ein Unternehmen führen und auf Hilfe von aussen nicht angewiesen sind. Die besten Unternehmen sind dann auch die, die komplett auf eine Personalabteilung verzichten können, da diese Unternehmen in der Lage sind die Gehaltsabrechnungen im Rechnungswesen zu erstellen und die Einstellungen und den Personalbedarf in den Abteilungen regeln. Viele liebe Grüße vom Mittelmeer.

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