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Größter AutomarktVW und Partner SAIC geben Werk in China auf

Die Produktion ist bereits eingestellt. Nun wollen Volkswagen und sein chinesischer Partner Saic laut einem Bericht ihr Werk in Nanjing schließen. Was steckt hinter der Entscheidung? 11.07.2025 - 14:41 Uhr aktualisiert
Das Logo von Volkswagen leuchtet in Rot am Heck eines Autos auf der Messe Auto Shanghai 2025. Foto: Johannes Neudecker/dpa

Volkswagen und sein chinesischer Partner SAIC schließen ihr gemeinsames Werk in der chinesischen Großstadt Nanjing. Das Werk in der ostchinesischen Provinz habe die Produktion beendet, wie aus einem Statement der Wolfsburger hervorging.

Der Konzern beschleunige den Umbau auf elektrische Fahrzeuge, und für diese Strategie werde das Produktionsnetzwerk optimiert, hieß es.

Zuvor hatte das „Handelsblatt“ über die Schließung des gemeinsamen Werkes von Europas größtem Autokonzern und dem staatlichen Konzern SAIC berichtet. Demnach soll die endgültige Schließung im zweiten Halbjahr schrittweise erfolgen und die verbleibende Produktion in das benachbarte Werk Yizheng verlagert werden.

Es handele sich um die erste vollständige Schließung eines VW-Werks in China.

Schwierige Lage für VW in Nanjing

Das Werk in Nanjing hatte Volkswagen schon länger im Blick. Die Produktionsstätte eignete sich wegen ihrer Lage im Stadtzentrum und der damit verbundenen Einschränkung etwa für eine Erweiterung nicht, um sie für die Elektromobilität umzurüsten, wie es aus Unternehmenskreisen hieß.

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2008 hatte das Gemeinschaftsunternehmen Shanghai Volkswagen die Fabrik in Nanjing in Betrieb genommen. 2011 erreichte das Werk nach Firmenangaben eine jährliche Produktionskapazität von 300.000 Fahrzeugen. Zuletzt wurden dort etwa der VW Passat und der Skoda Superb produziert.

VW steht in China auch wegen des aggressiven Preiskampfes auf dem E-Auto-Markt unter Druck. Die Wolfsburger versuchten deshalb zuletzt, mit Verbrennermodellen zu punkten.

In der Volksrepublik, dem größten Automarkt der Welt, verlor Volkswagen auf Konzernebene im ersten Halbjahr zwar um 2,3 Prozent auf 1,31 Millionen Auslieferungen. Der Trend ist dort allerdings positiv, denn im zweiten Quartal konnte der Konzern dort ein leichtes Plus von 2,8 Prozent erreichen.

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dpa
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