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US-Wahlen 2024Die wichtigsten US-Präsidenten

Anlässlich der US-Wahlen 2024 lohnt sich ein Blick auf die bisherigen US-Präsidenten. Von George Washington über John F. Kennedy und Barack Obama bis hin zu Joe Biden – die Präsidenten im Überblick. 06.02.2024 - 13:30 Uhr
Foto: imago images

George Washington

Washington, einer der Gründerväter der USA, ist der erste Präsident der USA und war von 1789 bis 1797 im Amt. Er traf wegweisende Entscheidungen, um die Vereinigten Staaten in eine republikanische Demokratie zu wandeln.

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Thomas Jefferson

Thomas Jefferson, ebenfalls einer der Gründerväter, regierte vom 4. März 1801 bis zum 4. März 1809. Er war der dritte Präsident der USA und ging als Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung in die Geschichte ein. Jefferson folgte den Prinzipien der Aufklärung und setzte sich für eine Trennung von Religion und Staat sowie die föderale Struktur der Vereinigten Staaten ein.

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Abraham Lincoln

Als 16. Präsident der Vereinigten Staaten verantwortete Lincoln die formale Abschaffung der Sklaverei und verhinderte die Spaltung des Landes. Lincoln war der erste republikanische Präsident. Er regierte vom 4. März 1861 bis zum 15. April 1865. Seine Amtszeit endete aufgrund eines tödlichen Attentats frühzeitig.

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Theodore „Teddy“ Roosevelt, Jr.

Roosevelt amtierte von 1901 bis 1909 als 26. Präsident der Vereinigten Staaten und gehörte der republikanischen Partei an. Er setzte Arbeitsschutzgesetze durch und war der erste Präsident, der sich zugunsten der Arbeitnehmer in einem Tarifkonflikt einsetzte. Ein weiteres Herzensthema war der Naturschutz, so gründetet Roosevelt eine Reihe von Nationalparks. 1905 leitete er als Unterhändler die Friedensverhandlungen zur Beendigung des Russisch-Japanischen Krieges und erhielt als Anerkennung für seine Leistungen als erster Amerikaner den Friedensnobelpreis.

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Franklin Delano Roosevelt

Roosevelt war vom 4. März 1933 bis zu seinem Tod am 12. April 1945 der 32. Präsident der Vereinigten Staaten. Er gehörte der Demokratischen Partei an. Als einziger Präsident in der US-Geschichte besetzte er das Amt länger als zwei Amtszeiten. Mit dem Wirtschaftsprogramm „New Deal“ holte er das Land aus der Weltwirtschaftskrise. Außenpolitisch war seine Amtszeit vom Zweiten Weltkrieg geprägt. Roosevelt gehört zu den bedeutendsten Staatsmännern des 20. Jahrhunderts.

Foto: dapd

Harry S. Truman

Truman von 1945 bis 1953 der 33. Präsident der Vereinigten Staaten. Zuvor war er 1945 kurzzeitig Vizepräsident an der Seite von Franklin D. Roosevelt. Nach dem Tod Roosevelts übernahm Truman selbst die Präsidentschaft. Die Anfangszeit seiner Präsidentschaft überschatteten die politischen Spannungen mit der Sowjetunion. In die Geschichte ging die sogenannte Truman-Doktrin ein: Truman forderte darin, die Expansion der Sowjetunion aufzuhalten und Regierungen im Widerstand gegen den Kommunismus zu unterstützen. Damit begann der Kalte Krieg.

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Dwight David „Ike“ Eisenhower

Eisenhower gehörte der Republikanischen Partei an und übte das Amt des US-Präsidenten vom 20. Januar 1953 bis zum 20. Januar 1961 aus. Prägend für die Außenpolitik des 34. US-Präsidenten war der Kalte Krieg.

Foto: AP

John Fitzgerald Kennedy

JFK war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Seine Regierungszeit wurde von außenpolitischen Ereignissen geprägt: die Hochphase des Kalten Krieges, die Invasion in der Schweinebucht, die Kubakrise, die Eskalation des Vietnamkriegs sowie der Bau der Berliner Mauer. Unvergessen bleibt seine Rede, in der der Satz „Ich bin ein Berliner“ fiel. Kennedy galt wegen seines vergleichsweise jungen Alters und seines Charismas als Hoffnung auf eine Erneuerung Amerikas. Doch die wurde auf dramatische Weise zerstört. Denn am 22. November 1963 wurde JFK in Dallas durch zwei Gewehrschüsse getötet.

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Lyndon B. Johnson 

Nach Kennedys Tod übernahm der bisherige Vizepräsident Lyndon B. Johnson die Geschäfte. Johnson führte die verbleibenden 14 Monate von Kennedys Amtsperiode zu Ende und wurde bei der Präsidentschaftswahl im November 1964 mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Johnsons Vision: Ein demokratischeres und gerechteres Amerika. Der Demokrat wollte Unterprivilegierten und vor allem Afroamerikanern zu mehr Chancengleichheit verhelfen. Mit seiner Bürgerrechtsagenda konnte er den Sozialstaat ausbauen und Gesetze zum Wahlrecht, dem Gesundheitswesen, der Umwelt oder den Bürgerrechten verabschieden.

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Richard Milhous Nixon

Richard Nixon, Mitglied der Republikanischen Partei, bekleidete das Amt des US-Präsidenten vom 20. Januar 1969 bis zum 9. August 1974, als er infolge der Watergate-Affäre zurücktrat.

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Gerald Rudolph Ford, Jr.

Gerald Ford (rechts), Mitglied der Republikanischen Partei, war von 1974 bis 1977 der 38. Präsident der Vereinigten Staaten. Er übernahm die Geschäfte als Nixon im Zuge der Watergate-Affäre zurücktrat. Fords 895 Tage währende Präsidentschaft ist die kürzeste aller US-Präsidenten, die nicht im Amt verstorben sind.

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James Earl „Jimmy“ Carter Jr.

Jimmy Carter amtierte von 1977 bis 1981 als 39. Präsident der Vereinigten Staaten. In seiner Amtszeit vermittelte Carter das erste Camp-David-Abkommen, das zum Friedensschluss zwischen Ägypten und Israel führte. Er handelte den SALT-II-Vertrag zur Rüstungsbegrenzung mit der Sowjetunion aus nahm erste diplomatische Beziehungen zu China auf. Nach seiner Amtszeit wurde Carter nicht wiedergewählt.

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Ronald Wilson Reagan

Ronald Reagan, Mitglied der Republikanischen Partei, war vom 20. Januar 1981 bis zum 20. Januar 1989 im Amt als Präsident der Vereinigten Staaten. Reagan ( hier mit Margaret Thatcher zu sehen) sorgte für eine massive Aufrüstung der USA und versuchte damit den Kalten Krieg zu beenden.

Foto: AP

George Herbert Walker Bush

Bush war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten. Auch seine Söhne gingen in die Politik: George W. Bush wurde US-Präsident, Jeb Bush bekleidete das Amt des Gouverneurs von Florida.

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William Jefferson „Bill“ Clinton

Bill Clinton ist der 42. Präsident der Vereinigten Staaten und war von 1993 bis 2001 im Amt. Seine Präsidentschaft fiel in die Zeit der „goldenen 1990er“, geprägt durch den Zerfall des Sozialismus und einem weltweiten Aufschwung in den Bereichen Frieden, Demokratie und Ökonomie. Clinton konnte 1997 in seine zweite Amtszeit starten, die allerdings von der Affäre mit der damaligen Praktikantin Monica Lewinsky überschattet wurde. In der Folge wurde ein Amtsenthebungsverfahren (impeachment) gegen Clinton eingeleitet, das jedoch scheiterte. Bill Clinton ist mit Hillary Clinton verheiratet, die 2016 für die Demokraten gegen Donald Trump das Rennen um die US-Präsidentschaft verlor.

Foto: AP

George Walker Bush

Bush war von 2001 bis 2009 der 43. Präsident der Vereinigten Staaten. In seine Amtszeit fallen die Terroranschläge vom 11. September 2001. In Folge dessen begann Bush den Krieg in Afghanistan und 2003 den umstrittenen Irakkrieg.

Foto: REUTERS

Barack Hussein Obama

Barack Obama war von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Er ist der erste Afroamerikaner, der als Präsident ins Weiße Haus ziehen konnte. Sein Vizepräsident während beider Amtsperioden: Joe Biden. Am 10. Dezember 2009 erhielt Obama den Friedensnobelpreis.

Foto: dpa

Donald John Trump

Donald Trump war von 2017 bis 2021 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten – und ist einer der umstrittensten US-Präsidenten in der Geschichte. So sorgte er für einige Skandale und ist der erste Präsident, gegen den zwei Amtsenthebungsverfahren angestrengt wurden. Nach seiner Amtszeit musste sich Trump mit mehreren Strafprozessen auseinandersetzen. Im Jahr 2025 zog er erneut als 47. Präsident der Vereinigten Staaten ins Weiße Haus ein.

Foto: AP

Joseph „Joe“ Robinette Biden, Jr.

Joe Biden ist seit dem 20. Januar 2021 der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Er ist der bisher älteste Präsident in der amerikanischen Geschichte. Am 25. April 2023 kündigte Joe Biden offiziell seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl 2024 an. Doch aufgrund seines Alters und Zweifeln an seiner geistigen Verfassung geriet der 81-Jährige stark unter Druck, auch innerhalb der eigenen Partei. Im Juli zog er daher seine Kandidatur zurück.

nb
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