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Modekonzern Coronavirus-Krise treibt H&M in rote Zahlen

Der Modekonzern rechnet für das zweite Geschäftsquartal mit einem Verlust, da die meisten Filialen geschlossen sind. Hoffnung macht aber das Onlinegeschäft.

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Die Coronavirus-Krise drückt H&M in die roten Zahlen. Im zweiten Geschäftsquartal werde ein Verlust anfallen, kündigte der weltweit zweitgrößte Modehändler am Freitag an. Im März musste der schwedische Konzern in etlichen Ländern zur Eindämmung des Coronavirus die meisten seiner Filialen schließen. Dies bescherte H&M Umsatzeinbußen von 46 Prozent. Hoffnungsschimmer bleibt da das Onlinegeschäft, das in dem Monat um 17 Prozent anzog.

„Mit jedem Tag, den wir die Läden geschlossen halten müssen, wird die Situation immer herausfordernder“, sagte die neue H&M-Chefin Helena Helmersson. Der Inditex-Konkurrent hat seine Ausgaben bereits zurückgefahren, die Dividendenzahlung an den Nagel gehängt und Investitionen gekappt.

Im ersten Quartal, das den Zeitraum Dezember bis Februar umfasst, blieb H&M von den Folgen des Coronavirus noch weitestgehend verschont. Der Vorsteuergewinn kletterte um mehr als das Doppelte auf umgerechnet 228 Millionen Euro und lag damit deutlich über den Erwartungen von Analysten. Die Aktie sprang im frühen Handel in Stockholm um elf Prozent in die Höhe.

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