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ReformschritteUnion will Rentenalter weiter heraufsetzen

Die Rente ist unter Druck - und die Koalition will die Altersvorsorge absichern. Ist längeres Arbeiten eine Lösung? Die SPD ist strikt gegen eine Anhebung des Rentenalters. 05.11.2016 - 12:03 Uhr

Durchschnittsrenten

Laut den aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung bezogen Männer Ende 2014 eine Durchschnittsrente von 1013 Euro. Frauen müssen inklusive Hinterbliebenenrente mit durchschnittlich 762 Euro pro Monat auskommen.

Quellen: Deutsche Rentenversicherung; dbb, Stand: April 2016

Foto: dpa

Ost-Berlin mit den höchsten, West-Berlin mit den niedrigsten Renten

Die Höhe der Rente schwankt zwischen den Bundesländern. Männer in Ostberlin können sich mit 1147 Euro Euro über die höchste Durchschnittsrente freuen. In Westberlin liegt sie dagegen mit 980 Euro am niedrigsten.

Aktuell bekommen männliche Rentner:

in Baden-Württemberg durchschnittlich 1107 Euro pro Monat

in Bayern durchschnittlich 1031 Euro pro Monat

in Berlin (West) durchschnittlich 980 Euro pro Monat

in Berlin (Ost) durchschnittlich 1147 Euro pro Monat

in Brandenburg durchschnittlich 1078 Euro pro Monat

in Bremen durchschnittlich 1040 Euro pro Monat

in Hamburg durchschnittlich 1071 Euro pro Monat

in Hessen durchschnittlich 1084 Euro pro Monat

in Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich 1027 Euro pro Monat

in Niedersachsen durchschnittlich 1051 Euro pro Monat

in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1127 Euro pro Monat

im Saarland durchschnittlich 1115 Euro pro Monat

in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 1069 Euro pro Monat

in Sachsen durchschnittlich 1098 Euro pro Monat

in Schleswig-Holstein durchschnittlich 1061 Euro pro Monat

in Thüringen durchschnittlich 1064 Euro pro Monat

Foto: AP

Frauen mit deutlich weniger Rente

Frauen im Ruhestand bekommen gut ein Drittel weniger als Männer. Auch sie bekommen in Ostberlin mit durchschnittlich 1051 Euro die höchsten Bezüge. Am wenigsten bekommen sie mit 696 Euro in Rheinland-Pfalz.

Laut Deutscher Rentenversicherungen beziehen Frauen inklusive Hinterbliebenenrente:

in Baden-Württemberg durchschnittlich 772 Euro pro Monat

in Bayern durchschnittlich 736 Euro pro Monat

in Berlin (West) durchschnittlich 861 Euro pro Monat

in Berlin (Ost) durchschnittlich 1051 Euro pro Monat

in Brandenburg durchschnittlich 975 Euro pro Monat

in Bremen durchschnittlich 771 Euro pro Monat

in Hamburg durchschnittlich 848 Euro pro Monat

in Hessen durchschnittlich 760 Euro pro Monat

in Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich 950 Euro pro Monat

in Niedersachsen durchschnittlich 727 Euro pro Monat

in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 749 Euro pro Monat

im Saarland durchschnittlich 699 Euro pro Monat

in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 964 Euro pro Monat

in Sachsen durchschnittlich 983 Euro pro Monat

in Schleswig-Holstein durchschnittlich 744 Euro pro Monat

in Thüringen durchschnittlich 968 Euro pro Monat

Foto: dpa

Beamtenpensionen deutlich höher

Staatsdienern geht es im Alter deutlich besser. Sie erhalten in Deutschland aktuell eine Pension von durchschnittlich 2730 Euro brutto. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist das ein Zuwachs von knapp 27 Prozent.

Zwischen den Bundesländern schwankt die Pensionshöhe allerdings. Während 2015 ein hessischer Staatsdiener im Ruhestand im Durchschnitt 3150 Euro ausgezahlt bekam, waren es in Sachsen-Anhalt lediglich 1940 Euro.

Im Vergleich zu Bundesbeamten geht es den Landesdienern dennoch gut. Im Durchschnitt kommen sie aktuell auf eine Pension von 2970 Euro. Im Bund sind es nur 2340 Euro.

Foto: dpa

Rentenerhöhung

Im Vergleich zu den Pensionen stiegen die normalen Renten zwischen 2000 und 2014 deutlich geringer an. Sie wuchsen lediglich um 15,3 Prozent.

Foto: dpa

Reserven der Rentenkasse

Dabei verfügt die deutsche Rentenversicherung über ein sattes Finanzpolster. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung betrug die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage Ende 2014 genau 35 Milliarden Euro. Das sind rund drei Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor. Rechnerisch reicht das Finanzpolster aus, um fast zwei Monatsausgaben zu bezahlen.

Nachfolgend ein Überblick, mit welcher Rente die Deutschen im aktuell im Durchschnitt rechnen können:

Foto: dpa

Abweichungen vom Standardrentner

Wer 45 Jahre in den alten Bundesländern gearbeitet hat und dabei den Durchschnittslohn verdiente, bekommt pro Monat 1314 Euro ausgezahlt.

Bei 40 Arbeitsjahren verringert sich die monatliche Auszahlung auf 1168 Euro. Wer nur 35 Jahre im Job war, bekommt 1022 Euro.

Foto: Fotolia

Durchschnittsrente Ost nach Arbeitsjahren

In den neuen Bundesländern liegt die Rente nach 45 Arbeitsjahren und durchschnittlichem Lohn bei 1217 Euro.

Für 40 Jahre in Arbeit gibt es aktuell 1082 Euro. Bei 35 Jahren sind es in den neuen Bundesländern 947 Euro.

Foto: Fotolia

Halbtags arbeiten erhöht das Armutsrisiko

Je nach Verdienst, kann die Rente aber stark schwanken. Wer etwa im Berufsleben auf die Hälfte vom Durchschnittsverdienst kam, dessen Rentenansprüche halbieren sich auch. In den alten Bundesländern wären das aktuell nach 45 Berufsjahren 657 Euro. In den neuen Bundesländern bei gleicher Arbeitszeit 609 Euro.

Foto: dpa

Maximale Rentenhöhe für Gutverdiener

Umgekehrt verdoppelt sich die Rente, wenn der Lohn während des Arbeitslebens über der Bemessungsgrenze lag. In den alten Bundesländern könnte ein Vielverdiener so auf 2628 Euro kommen. In den neuen Bundesländern sind theoretisch bis zu 2434 Euro drin.

Foto: dapd

Wenige Tage vor dem Rentengipfel der Koalition gibt es zwischen Union und SPD neuen Streit um eine Anhebung des Rentenalters. Die Union plant nach einem Bericht des „Spiegels“ einen neuen Vorstoß für längeres Arbeiten: Sie will demnach der SPD in der Koalitionsrunde am Dienstag vorschlagen, das Renteneintrittsalter künftig an die steigende Lebenserwartung zu koppeln.

Diesen Vorschlag habe Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei einer Vorbesprechung der Unionsspitze vorgetragen. Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Christine Lambrecht, wandte sich am Samstag strikt dagegen. Die Spitzen von CDU/CSU und SPD wollen am kommenden Dienstag über die geplanten Reformschritte bei der Rente beraten.

Auch CSU-Chef Horst Seehofer äußerte laut „Spiegel“ grundsätzlich Sympathie für eine Koppelung des Rentenalters an eine höhere Lebenserwartung. Denkbar ist laut „Spiegel“ etwa, dass sich die Altersgrenze mit jedem gewonnenen Jahr Lebenserwartung automatisch um ein halbes Jahr erhöht.

Altersvorsorge: So viel Rente darf der Standardrentner erwarten
Die Prognosen beziehen sich auf den sogenannten Standardrentner, der 45 Jahre Beiträge gezahlt und immer das Durchschnittseinkommen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verdient hat. Die angegebene Bruttostandardrente versteht sich vor Steuern. Das Sicherungsniveau vor Steuern gibt das Verhältnis der Renten im Vergleich zum Durchschnittseinkommen der beitragszahlenden Beschäftigten abzüglich der durchschnittlichen Sozialversicherungsbeiträge an. Quelle: Rentenversicherungsbericht 2015, Deutsche Rentenversicherung Bund, Stand: November 2015
Beitragssatz zur GRV: 19,9 %Bruttostandardrente: 1224 Euro monatlichSicherungsniveau vor Steuern: 51,6 %
Beitragssatz zur GRV: 18,7 %Bruttostandardrente: 1372 Euro monatlichSicherungsniveau vor Steuern: 47,7 %
Beitragssatz zur GRV: 18,7 %Bruttostandardrente: 1517 Euro monatlichSicherungsniveau vor Steuern: 47,6 %
Beitragssatz zur GRV: 20,4 %Bruttostandardrente: 1680 Euro monatlichSicherungsniveau vor Steuern: 46,0 %
Beitragssatz zur GRV: 21,5 %Bruttostandardrente: 1824 Euro monatlichSicherungsniveau vor Steuern: 44,6 %

Derzeit liegt die Altersgrenze bei 65 Jahren und fünf Monaten; bis 2029 wird sie auf 67 Jahre steigen. Nach geltender Rechtslage endet der Anstiegsmechanismus danach. Steigt die Lebensarbeitszeit weiter, würde im Gegenzug das Sicherungsniveau weniger stark sinken als bisher erwartet.

Lambrecht entgegnete: „Das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, so wie es jetzt die Union will, ist mit der SPD nicht zu machen.“ Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters stehe überhaupt nicht zur Diskussion. „Wir wollen keine starren Regelungen, dass Arbeitnehmer bis 70 Jahre arbeiten müssen.“ Die Menschen sollten gesund und körperlich fit das Renteneintrittsalter erreichen. „Wir wollen gute Arbeitsbedingungen für ältere Beschäftigte und flexible Übergänge in die Rente ermöglichen.“

Große Unterschiede
Rente ist nicht gleich Rente. Je nach Preisgefüge einer bestimmten Region sind 1000 Euro Rente in Deutschland unterschiedlich viel wert. Um bis zu 50 Prozent variiert die Kaufkraft der Ruheständler, das ergab eine Studie des Forschungsunternehmens Prognos im Auftrag der Initiative „7 Jahre länger“. Für die Analyse wurden die Lebenshaltungskosten in insgesamt 402 Landkreisen verglichen. Im Bundesdurchschnitt liegen diese bei 1000 Euro. Der statistische Warenkorb für Lebenshaltungskosten wurde dafür an die Bedürfnisse von Rentnern angepasst. Unter anderem wurden Ausgaben für Ärzte und Medikamente stärker gewichtet.

Foto: dpa

Sachsen-Anhalt
Am günstigsten leben Rentner in Sachsen-Anhalt. Selbst in der Landeshauptstadt Magdeburg (im Bild), die traditionell etwas teurer ist als Gemeinden auf dem Land, bedeuten 1000 Euro Rente 1067 Euro Kaufkraft. In elf von insgesamt 14 Landkreisen liegen die Kosten für Lebensmittel, Miete und andere notwendige Dinge um mehr als zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Foto: dpa

Saarland
In Saarbrücken werden aus 1000 Euro Rente immerhin 1040 Euro. Damit ist das Saarland die günstigste westdeutsche Region. Außerhalb der Landeshauptstadt wird es noch günstiger.

Foto: dpa/dpaweb

Mecklenburg-Vorpommern
Generell ist der Osten für Rentner ein günstiges Pflaster. In Schwerin (im Bild) werden aus 1000 Euro Rente 1023 Euro Kaufkraft. Außerhalb der größeren Städte wird das Leben noch günstiger, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind 1000 Euro sogar knapp 1084 Euro wert. Das Leben dort ist damit über 7,5 Prozent günstiger als im Bundesdurchschnitt.

Foto: dapd

Niedersachsen
Neben dem Osten ist auch der Norden ein guter Wohnort für Rentner. In Hannover (im Bild) reicht es immerhin für 1022 Euro Kaufkraft. In vielen strukturschwachen Regionen werden aus 1000 Euro sogar über 1100 Euro. In Niedersachsen liegt auch der bundesweit günstigste Ruhesitz für Rentner. Im Landkreis Holzminden liegen die Lebenshaltungskosten nur bei 860 Euro. Teurer ist es dagegen in den an Hamburg grenzenden Landkreisen und auf den ostfriesischen Inseln.

Foto: dpa

Thüringen
In Erfurt (im Bild) sind 1000 Euro gemessen in Kaufkraft 1014 Euro wert, das ostdeutsche Bundesland gehört damit immer noch zu den günstigeren. Damit ist die Landeshauptstadt aber deutlich teurer als das Umland, in vielen Landkreisen liegt die Kaufkraft sogar über 1100 Euro.

Foto: dpa

Bremen
Der günstigste Stadtstaat ist Bremen (im Bild). In der Hansestadt sind 1000 Euro für Rentner immerhin noch rund 1008 Euro wert, das Leben dort ist also um 0,8 Prozent günstiger als im Bundesdurchschnitt.

Foto: dpa

Sachsen
Die Landeshauptstadt des Freistaats (im Bild) ist die teuerste unter den günstigen Städten. Aus 1000 Euro werden hier immerhin noch 1003 Euro. Die meisten Landkreise sind allerdings deutlich günstiger, so liegen die Kosten für Rentner im Vogtlandkreis um fast 13 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Foto: dpa

Schleswig-Holstein
In der Landeshauptstadt Kiel sind 1000 Euro Rente in Kaufkraft gemessen am Ende 987 Euro wert. Grundsätzlich gilt der Norden als erschwingliches Pflaster, einige Kreise wie beispielsweise der Landkreis Schleswig-Flensburg im Norden sind günstiger. Teurer wird es dagegen in den Ferienregionen an Nord- und Ostsee. Der Landkreis Nordfriesland ist knapp 16 Prozent teurer als der Bundesdurchschnitt und damit einer der teuersten der Republik. Prognos erklärt das mit dem „Sylt-Effekt“, die Nordseeinsel treibt die Preise.

Foto: dpa

Berlin
Auch die Hauptstadt ist für Rentner nicht unbedingt günstig. 943 Euro sind ihre 1000 Euro monatliche Rente hier wert.

Foto: dpa

Brandenburg
Noch schlechter sieht es in Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam (im Bild) aus, die Nähe zu Berlin sorgt hier dafür, dass aus 1000 Euro am Ende 939 Euro Kaufkraft werden. Grundsätzlich ist Brandenburg allerdings ein günstiges Gebiet für Rentner, fast alle der 14 Landkreise kommen auf eine Kaufkraft von über 1100 Euro.

Foto: dpa

Rheinland-Pfalz
Deutschlands südliche Regionen sind für Rentner teuer. In Mainz (im Bild) sind 1000 Euro nur 916 Euro wert. Etwas günstiger sind die meisten Landkreise.

Foto: dpa

Hessen
Die benachbarte Landeshauptstadt Wiesbaden ist mit 915 Euro Kaufkraft nur ungleich teurer. Während der hessische Norden teilweise sehr günstig ist, wird es in den Städten richtig teurer. Insbesondere in der Bankenmetropole Frankfurt (im Bild) liegen die Kosten für Rentner rund 18 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Von 1000 Euro Rente bleiben hier nur 844 Euro Kaufkraft übrig.

Foto: dpa

Nordrhein-Westfalen
Teuer ist es nicht nur am Main, sondern auch am Rhein. Die Landeshauptstadt Düsseldorf macht aus 1000 Euro Rente 912 Euro Kaufkraft für Ruheständler. Auch beim Erzrivalen Köln (im Bild) sieht es nicht besser aus, hier sind es sogar nur 908 Euro. Einige Landkreise sind dagegen deutlich günstiger.

Foto: dpa

Baden-Württemberg
Der teure Süden: insgesamt 40 der 50 teuersten deutschen Kreise verteilen sich auf Baden-Württemberg, Hessen und Bayern. In der Landeshauptstadt Stuttgart schmelzen 1000 Euro Rente auf dem Konto im Portemonnaie zu 884 Euro zusammen. Auch in Freiburg ist das Leben für Ruheständler rund 15 Prozent teurer als im Bundesdurchschnitt.

Foto: dpa

Hamburg
Die Hansestadt ist ein gefragter Wohnort, vor allem die Immobilienpreise sind hoch. Das belastet auch das Ruhestands-Budget, von 1000 Euro bleiben hier am Ende 874 Euro Kaufkraft übrig.

Foto: dpa

Bayern
Wen wundert’s, die bayerische Hauptstadt ist für Rentner ein teurer Spaß. 1000 Euro Rente sind in München gerade mal 767 Euro Kaufkraft wert. Insgesamt sieben der zehn teuersten Alterswohnorte liegen im Freistaat. Günstig ist es in dünner besiedelten Regionen wie dem Bayerischen Wald. Die Kreise rund um München sind dagegen nur wenig günstiger als die Landeshauptstadt selbst. 

Foto: dpa/dpaweb

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte sich gegen ein höheres Rentenalter gewandt. Das hatte sie in interner Runde nach Teilnehmerangaben bei ihrem Rentendialog mit Verbänden, Gewerkschaften und Arbeitgebern deutlich gemacht. „Dazu sind die Lebensumstände, Gesundheitszustände und die persönlichen Planungen zu unterschiedlich“, hatte zudem ein Sprecher ihres Ministeriums nach einem entsprechenden Vorstoß der „Wirtschaftsweisen“ gesagt. Schäuble war bereits im April mit der Forderung der Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung auf Widerspruch bei Nahles' Ministerium gestoßen.

Erwartet wird, dass die Spitzenrunde am Dienstag mit Nahles und Schäuble auch über die geplante Ost-West-Angleichung bei der Rente redet sowie über eine bessere Absicherung von Problemgruppen wie Geringverdiener, Erwerbsgeminderte und Selbstständige. Unklar ist auch, ob sich CSU-Chef Horst Seehofer mit seinem Ziel einer Ausweitung der Mütterrente durchsetzt. Das Hauptziel der geplanten Rentenreform ist es, das Sicherungsniveau bis 2045 nicht zu stark sinken und die Beiträge nicht zu stark steigen zu lassen. Nahles will bis Ende November ein Gesamtkonzept vorstellen.

dpa
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