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Kabelnetzbetreiber Unitymedia-Mutter Liberty Global verdreifacht Verlust

Trotzdem konnte der amerikanische Kabelnetzbetreiber sowohl den Umsatz, als auch den operativen Gewinn steigern. Nun veräußert der Konzern Unitymedia.

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Unitymedia-Mutter Liberty Global verdreifacht Verlust Quelle: dpa

Denver Der Kabelnetzbetreiber Liberty Global hat im abgelaufenen Quartal den Verlust drastisch ausgeweitet. Das Minus für die Aktionäre des Unternehmens fiel mit 1,2 Milliarden Dollar (1 Mrd Euro) mehr als dreimal so hoch aus wie vor einem Jahr. Der Umsatz sei hingegen um 4,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mit. Der operative Gewinn sprang um 17,5 Prozent auf 493 Millionen Dollar nach oben.

Der britische Vodafone-Konzern kauft Libertys Kabelsparte in Deutschland, also den deutschen Anbieter Unitymedia. In Deutschland hatte der Umsatz von Liberty im ersten Quartal um knapp 10 Prozent zugelegt und war damit zweitstärkste Region gewesen.

Kabel Deutschland war 2004 mit dem geplanten Kauf der Kabelnetze in den drei Unitymedia-Bundesländern am Widerstand des Bundeskartellamts gescheitert. Inzwischen hat sich der Markt und die Wettbewerbssituation aber gewandelt.

Der Deutschen Telekom als Konkurrent dürfte ein Zusammenschluss nicht gefallen. So hatte Telekom-Chef Tim Höttges ein mögliches Zusammengehen der beiden großen Kabelnetzbetreiber in Deutschland denn auch als „nicht genehmigungsfähig“ bezeichnet.

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