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FlugverkehrRyanair wegen niedriger Ticketpreise mit Gewinneinbruch

Trotz Rekordandrang verzeichnet Europas größter Billigfluganbieter einen kräftigen Gewinneinbruch. Ryanair bleibt optimistisch – und schraubt an den Preisen. 19.05.2025 - 10:20 Uhr
Ryanair hat in den vergangenen 12 Monaten 200 Millionen Fluggäste befördert. Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Die irische Fluggesellschaft Ryanair muss wegen niedriger Ticketpreise einen Gewinneinbruch wegstecken. Der Nettogewinn fiel im Ende März auslaufenden Geschäftsjahr 2024/25 um 16 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, wie Europas größte Billig-Airline am Montag mitteilte. Ryanair hatte in den vergangenen zwölf Monaten eine Rekordzahl von 200 Millionen Passagieren befördert, nachdem die Airline ihr früheres Ziel von 205 Millionen Fluggästen aufgrund von Lieferverzögerungen bei Boeing gekürzt hatte. Auch wegen der aktuell soliden Nachfrage lag die Ryanair-Aktie am Vormittag gut drei Prozent im Plus.

Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 zeigte sich der Chef der Ryanair-Gruppe, Michael O'Leary, zuversichtlich. „Wir sehen eine robuste Nachfrage nach Reisen im Sommer 2025 in unserem gesamten Netzwerk.“ Die Buchungen lägen derzeit rund ein Prozent über dem Vorjahr. O'Leary sagte, er erwarte im neuen Geschäftsjahr 206 Millionen Fluggäste. Auch sollten die Ticketpreise leicht anziehen. Hier könnte es für das bis Juni laufende Quartal - vor allem wegen des späten Osterfestes im April - ein Plus von grob 15 bis knapp 20 Prozent geben.

Im vergangenen Jahr waren die Ticketpreise um sieben Prozent gesunken. „Wir freuen uns, dass wir den Großteil dieser sieben Prozent wieder aufholen werden, wenn auch nicht vollständig“, sagte Finanzvorstand Neil Sorahan der Nachrichtenagentur Reuters. „Ich halte das für eine recht gute Trendwende.“

Ryanair ist einer der größten Kunden von Boeing und leidet wie andere Airlines unter den Lieferschwierigkeiten des US-Flugzeugbauers. Ryanair erwartet vom US-Konzern, dass dieser die vereinbarten Preise für laufende Flugzeugbestellungen einhält, auch wenn die Europäische Union im Handelsstreit mit den USA Zölle erhebt. „Sollten unsere Preise steigen, müssten wir uns das Recht vorbehalten, die Bestellung zu verschieben, zu stornieren oder anderweitig einzukaufen“, sagte Sorahan Reuters.

rtr
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