Finanzvermittler: Hypoport senkt erneut Umsatzprognose
Der Kreditvermittler Hypoport senkt seine Umsatzprognose wieder herab. Die Geschäfte werden vom kriselnden Immobilienmarkt belastet.
Foto: dpaDie Krise auf dem Immobilienmarkt belastet die Geschäfte des Finanzvermittlers Hypoport. Nach einer erneuten Senkung der Umsatzprognose brachen die Aktien im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz am Freitag um rund zehn Prozent ein. Das Geschäft mit Immobilienbewertungen und der Finanzierungen für große Wohnungseigentümer entwickle sich weiter schwach und auch auf dem Markt für private Immobilienfinanzierung sei die Erholung nur verhalten, erläuterte Hypoport in einer Pflichtmitteilung.
Deshalb rechne das Unternehmen nun mit einem Umsatzminus im laufenden Jahr von 25 Prozent statt wie bisher 15 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebit) werde zwischen zehn und 15 Millionen Euro liegen, präzisierte Hypoport die vorherige Prognose.
Im dritten Quartal ging der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge um 15 Prozent auf 88 Millionen Euro zurück. Vor Zinsen und Steuern verbuchte Hypoport einen Verlust von einer Million Euro (Vorjahr: Gewinn von 0,8 Millionen Euro). Im Gesamtjahr werde das Ebit durch einer Reihe von Einmaleffekten positiv beeinflusst. Bekannteste Marken von Hypoport in der privaten Immobilienfinanzierung sind der Finanzvertrieb Dr. Klein und die Kreditplattform Europace.