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Kritische Technologien Altmaier will Übernahmen deutscher Hightech-Firmen erschweren

Der Wirtschaftsminister will Zukunftstechnologien wie KI, Robotik und Biotechnologie vor Übernahmen fremder Firmen schützen. Deshalb will er eine Meldepflicht einführen.

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Der Bundeswirtschaftsminister will erreichen, dass der Staat sich in wichtigen Fällen ausnahmsweise und für einen begrenzten Zeitraum an Unternehmen beteiligen kann. Quelle: dpa

Wirtschaftsminister Peter Altmaier will bei Übernahmen deutscher Hightech-Firmen etwa durch chinesische Konzerne künftig genauer hinschauen und Verkäufe leichter verhindern können. Dazu ist eine Änderung der Außenwirtschaftsverordnung geplant, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Konkret geht es um strengere Vorgaben bei „kritischen Technologien“, die laut Ministerium über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands mitentscheiden – dazu gehören Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Halbleiter, Biotechnologie und Quantentechnologie.

Will ein ausländischer Investor aus einem Nicht-EU-Land künftig einen Anteil von mindestens zehn Prozent an einer deutschen Firma erwerben, die in diesen Bereichen tätig ist, besteht eine Meldepflicht – und das Ministerium kann die Übernahme prüfen. Bisher gilt dies für kritische Infrastrukturen wie Stromnetze.

„Wenn die öffentliche Ordnung oder Sicherheit in Deutschland beeinträchtigt sein könnte, können wir die Reißleine ziehen und einen Aufkauf prüfen und falls nötig verbieten“, sagte Altmaier (CDU) der dpa. „Deutsche Unternehmen befinden sich nicht nur im Wettbewerb um die besten Produkte, sondern zunehmend im Wettbewerb mit Wirtschaftssystemen, die stark auf staatliche Interventionen und protektionistische Marktabschottung setzen. Das ist ein ungleicher Kampf, den immer mehr unserer Unternehmen verlieren.“

Mehr: Die Bundesregierung ringt um den richtigen Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei. Nun meldet sich die deutsche Wirtschaft zu Wort.

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