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Spitzenökonom attackiert die AfD „Negativer Faktor für den Wirtschaftsstandort Ost“

Exklusiv
AFD-Fahne an einem Maschendrahtzaun Quelle: imago images

Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Reint Gropp, warnt vor den ökonomischen Folgen eines AfD-Erfolgs bei den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen.

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Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, hat vor den ökonomischen Folgen eines AfD-Erfolgs bei den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen gewarnt. „Kulturelle Offenheit ist wichtig für ökonomische Dynamik. Der Höhenflug der AfD ist daher ein negativer Faktor für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland“, sagte der Ökonom im Interview mit der WirtschaftsWoche.

Da die demografische Entwicklung in den neuen Ländern noch dramatischer verlaufe als in Westdeutschland, seien qualifizierte Zuwanderer im Osten dringend nötig. „Ausländerfeindlichkeit schreckt Investoren ab und verhindert neue Jobs. Ich wünsche mir, dass die etablierten Parteien das klarer sagen, anstatt sich vielfach bei AfD-Wählern anzubiedern“, so Gropp in der WirtschaftsWoche.

Prognosen sagen für die AfD bei den Landtagswahlen einen Stimmenanteil von rund 20 Prozent voraus.

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