Für die Fußball-WM 2010 hat sich Südafrika in Unkosten gestürzt: Hunderte Millionen Euro verschlangen die Renovierungen und Neubauten der WM-Stadien in Südafrika. Die wichtigsten Fakten zu den fünf neuen und den fünf aufgefrischten Austragungsorten in einer Bildergalerie.
Soccer City, das Prunkstück unter den südafrikanischen Stadien (im Bild), fasst nach seiner mehr als 300 Millionen Euro teuren Rundumerneuerung 94.700 Zuschauer. Das größte Stadion des Landes wird unter anderem Austragungsort des Eröffnungsspiels von Südafrika gegen Mexiko am 11. Juni sein. Auch das Finale findet in Soccer City statt.
Die Fassade des Stadions soll an das traditionelle afrikanische Trinkgefäß, die Kalebasse, erinnern. Architekt für den Umbau war das südafrikanische Architekturbüro Boogertman + Partner. Das bunte Mosaik besteht aus 33.600 eingefärbten Glasfaserbeton-Platten des Leverkusener Bayer-Ablegers Lanxess. Der Entwurf für das neue Dach stammt vom Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner.
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