Börse Asien: Asiatische Märkte wegen steigender Ölpreise im Plus

Börse Asien: Asiatische Märkte wegen steigender Ölpreise im Plus

, aktualisiert 25. Januar 2016, 09:11 Uhr
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In Asien ging es an den Börsen zum Wochenauftakt nach oben.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Börsen in Asien profitierten am Montagmorgen vom Ölpreisanstieg. In den Vereinigten Staaten wird mehr Nachfrage nach Heizöl erwartet. Zudem stützten die Hoffnungen auf weitere Konjunkturhilfen der Notenbanken.

TokioDer Anstieg des Ölpreises und Hoffnungen auf weitere Konjunkturstützen von Notenbankseite haben die Erholung an den asiatischen Börsen am Montag vorangetrieben. Der Wintereinbruch in den USA ließ die Heizölnachfrage und damit den Ölpreis steigen.

Zudem verstanden Anleger die Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi vergangene Woche als Hinweis, das die Europäische Zentralbank zu weiteren Liquiditätshilfen bereit sei. Auch die japanische Notenbank steht unter Druck, der Wirtschaft beizuspringen. Deutlich wird dies an den Exporten, die im Dezember mit acht Prozent unerwartet stark zurückgegangen sind und zwar schon den dritten Monat in Folge. Japans Exporteuren macht vor allem die Konjunkturabkühlung in China zu schaffen.

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In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent im Plus bei 17.110 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg 1,3 Prozent auf 1392 Zähler. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer der Werte außerhalb Japans gewann 1,3 Prozent. Ach die Kurse in China legten zu. Die Börse in Shanghai schloss 0,8 Prozent höher. Der Index für die wichtigsten Firmen an den Märkten in Shanghai und Shenzhen kletterte 0,5 Prozent.

„Der jüngste Anstieg des Ölpreises zusammen mit den Signalen der Notenbanken in Europa und Japan für weitere Stimulierungen hat für eine kurzfristige Atempause am Markt gesorgt, den man bislang im Jahr als nervös und sehr herausfordernd bezeichnend kann“, sagte Analyst Gary Huxtable vom Broker Atlantic Pacific Securities. Sowohl bei der US-Notenbank Fed als auch bei der japanischen Zentralbank stehen diese Woche geldpolitische Entscheidungen an. Der Euro wurde in Fernost kaum verändert mit 1,0810 Dollar nach 1,0802 Dollar in New York am Freitag gehandelt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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