
Herr Krüger, BMW führt sowohl bei Ökonomen als auch bei Ingenieuren das Arbeitgeber-Ranking an. Überrascht Sie das?
Krüger: Wir freuen uns darüber sehr, überrascht bin ich jedoch nicht. Wir haben eine klare Strategie für die Zukunft und bieten Fachleuten aller Fakultäten spannende Herausforderungen.
Wie viele neue Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen in 2011 in Deutschland eingestellt?
Insgesamt haben wir mehr als 3500 neue Mitarbeiter eingestellt, davon etwa die Hälfte in Deutschland – vor allem in der Produktion, Planung und bei den Finanzdienstleistungen, aber auch Elektrotechniker, Leichtbauspezialisten und Softwareentwickler.
Und wie viele Neueinstellungen planen Sie in 2012?
Wir werden auch 2012 wieder eine große Zahl neuer Mitarbeiter einstellen – aber eine genaue Zahl kann ich derzeit noch nicht nennen.
Quelle: APGrößter Verlierer im Ranking: ABB
Im Arbeitgeberranking wird nicht nur gezeigt, wer bei den Jobsuchenden Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren am beliebtesten ist. Auch die Veränderungen der Platzierungen zeichnen Gewinner und Verlierer aus.
Die meisten Plätze verlor der Elektrotechnik-Konzern ABB. Um 26 Platzierungen rutschte er gegenüber dem Vorjahr auf Platz 43.
Quelle: dpa2. Verlierer: Bombardier
Der Zulieferer von Bahnen und Flugzeugen hat im Ansehen der Jobsuchenden Ingenieure ebenfalls stark verloren. Um 25 Platzierungen ging ans Ende des Rankings auf Platz 49.
Quelle: dpaVerlierer Platz 3: Bayer
Schon deutlich weniger als ABB und Bombardier hat Bayer verloren.
Der Chemiekonzern büßte bei den Wirtschaftswissenschaftlern 18 Plätze ein. Damit reicht es in diesem Jahr nur für Platz 46.

Verlierer Platz 4:
Der Energie-Riese RWE wurde von den Wirtschaftswissenschaftlern ebenso ans Ende des Rankings verbannt, wie es die Ingenieure mit Bombardier getan haben. Mit Platz 48 liegt RWE ganze 16 Platzierungen schlechter als im vergangenen Jahr.
Quelle: APVerlierer Platz 5: Auswärtiges Amt
Auch das Auswärtige Amt hat an Ansehen verloren. Im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber bei jungen Berufstätigen gingen 13 Plätze verloren. In diesem Jahr reicht es nur für Platz 49.
Quelle: APVerlierer Platz 6: Tchibo
Bei den Wirtschaftswissenschaftlern hat das Konsumgüterunternehmen elf Plätze verloren. Somit reicht es in diesem Jahr nur für Platz 41.
Quelle: APGewinner Platz 6: IBM
Das internationale IT- und Beratungsunternehmen hat es beim Ranking der Wirtschaftswissenschaftler zum ersten Mal unter die Top 50 geschafft. Der Aufstieg um 22 Plätze brachte IBM Platz 30 ein.
Quelle: dpaGewinner Platz 5: Der Bundesnachrichtendienst
Bei den Ingenieuren hat der BND 23 Plätze gewonnen. Die steigende Beliebtheit brachte dem Dienst mit Sitz in Berlin und Pullach Platz 31.
Auch dieser Gewinner war vorher nicht unter den Top 50 vertreten.
Quelle: dpaGewinner Platz 4: PricewaterhouseCoopers
Um 24 Plätze konnten die Wirtschaftsprüfer von PwC ihr Ansehen bei den jungen Wirtschaftswissenschaftlern verbessern. So konnte das Unternehmen von Platz 57 auf 33 im Ranking steigen.
Quelle: APGewinner Platz 3: Ernst & Young
Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young konnten gegenüber dem Vorjahr bei den Wirtschaftswissenschaftlern 25 Plätze zulegen. Damit schafft es das Unternehmen auf Platz 38 im Ranking.
Größter Verlierer im Ranking: ABB
Im Arbeitgeberranking wird nicht nur gezeigt, wer bei den Jobsuchenden Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren am beliebtesten ist. Auch die Veränderungen der Platzierungen zeichnen Gewinner und Verlierer aus.
Die meisten Plätze verlor der Elektrotechnik-Konzern ABB. Um 26 Platzierungen rutschte er gegenüber dem Vorjahr auf Platz 43.
Welche Qualifikationen bringt denn der optimale BMW-Bewerber mit?
Sehr gute Fachkompetenz ist natürlich eine Voraussetzung. Aber jeder Bewerber braucht Leidenschaft für sein Thema und idealerweise auch für unsere Marken und das Unternehmen. Mindestens genauso wichtig ist, dass er auch menschlich gut zu uns passt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Haben auch Quereinsteiger und Geisteswissenschaftler eine Chance?
Ja. Wir bieten deshalb vielfältige Nachwuchs- und Einstiegsprogramme. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie engagiert, begeistert und leidenschaftlich ein Mitarbeiter ist – und weniger darauf, was er einmal studiert hat.













