_

Freiberufler: Fünf Selbstständige, die es geschafft haben

von Jens Tönnesmann und Daniel Rettig

Der Einstieg in die Selbstständigkeit ist ein schwieriger und mit vielen Risiken verbunden. Die WirtschaftsWoche stellt fünf verschiedene Personen vor - vom Blogger bis zur Yogalehrerin, die sich nicht haben abschrecken lassen und heute erfolgreich sind.

Der Rechtsanwalt, Jean-Martin Jünger, 40, Mannheim

Anzeige
Jean-Martin Jünger, 40, Mannheim Quelle: Jana Kay für WirtschaftsWoche
Jean-Martin Jünger, 40, Mannheim Quelle: Jana Kay für WirtschaftsWoche

Schon als Student war für ihn klar, dass er sich nach dem Staatsexamen selbstständig machen würde. Die ersten zwei Jahre als Anwalt waren nicht einfach. Inzwischen aber beschert die Krise dem Arbeitsrechtler sogar zusätzliche Aufträge.

Der Job Jüngers Spezialgebiete sind Kündigungsschutz, Aufhebungsverträge und Sozialpläne. Er berät Unternehmen und vertritt Arbeitnehmer. Zum anderen leitet er Seminare zum Thema Arbeitsrecht.

Die Anforderungen In kaum einem anderen Beruf hängen die Aussichten so sehr von der Examensnote ab: Die Jahrgangsbesten steigen in einer Top-Kanzlei mit 100.000 Euro Jahresgehalt ein; die anderen haben es schwer, überhaupt eine Stelle zu finden.

Die Chancen Arbeitsrecht gilt nicht als juristische Königsdisziplin, doch Jünger profitiert davon gerade: Viele Unternehmen kündigen betriebsbedingt und legen den Angestellten Abfindungsverträge vor – diese suchen den Rat von Rechtsexperten wie Jünger.

Die Risiken Anfang 2008 gab es über 100.000 selbstständige Anwälte. Umso wichtiger ist, sich von der Masse abzuheben. Jünger etwa leitet ein Forum beim Online-Netzwerk Xing zum Thema Arbeitsrecht mit inzwischen 6300 Mitgliedern: “Das ist ein gutes Mittel, sich einen Namen zu machen.“

Das Einkommen Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz regelt, wie viel Anwälte verdienen. Im Zivilrecht richtet sich das Honorar nach dem Wert, den der Fall für den Mandanten hat. Manchmal vereinbart Jünger auch ein Stundenhonorar, das zwischen 180 und 400 Euro liegt.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.04.2010, 16:32 UhrAnonymer Benutzer: Daniel Rettig

    @Dietmar: So ein Unsinn.Rechtsanwalt,Coach-meinen Sie wirklich,die verdienten damit nichts?Und seit wann sind nur solche Jobs nicht "nichtssagend",die etwas produzieren?

  • 14.04.2010, 16:18 UhrAnonymer Benutzer: Dietmar

    Alles nichtssagende Jobs, die nichts produzieren, herstellen: austauschbar, Luxus, wolkig = "Cloud". Soll jeder Yoga anbieten, bloggen etc.? Davon kann man nicht wohnen, essen, leben.

  • 09.04.2009, 23:24 UhrAnonymer Benutzer: Geirg Nettermann

    ich finde, niemand hat je einen besseren Job als Coach gemacht als Herr Volkmer. Danke für die gute Zeit mit ihnen. ich habe es so genossen.

Alle Kommentare lesen

Blogs

Die Trillerpfeife dürfen sie nicht nehmen, aber Unfug reden wird man dürfen - Notwehrmassnahmen gegen Call-Center-Anrufe
Die Trillerpfeife dürfen sie nicht nehmen, aber Unfug reden wird man dürfen - Notwehrmassnahmen gegen Call-Center-Anrufe

Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...

weitere Fotostrecken

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.