Aktientipp: Yara International: Unverzichtbar für die Ernährung der Welt

Aktientipp: Yara International: Unverzichtbar für die Ernährung der Welt

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Grafik: Kursverlauf der Yara-International-Aktie 2009-2011

Der Trend zu weniger Düngemitteleinsatz hat sich gedreht. Die Aktie des norwegischen Herstellers Yara International erscheint deshalb als interessantes Investment.

Vor zwei Jahren litt die Düngemittelindustrie noch unter starken Absatz- und Ertragseinbußen. Wegen der Mitte 2008 dramatisch eingebrochenen Agrarpreise und des erschwerten Zugangs zu Krediten bei ihren Banken, waren viele Landwirte gezwungen, am Düngemitteleinsatz zu sparen. Doch Anleger, die damals antizyklisch auf eine Trendumkehr setzten und in Düngemittelproduzenten investierten, handelten klug und weitsichtig. Denn früher oder später musste sich dieser Trend wieder umkehren. Schließlich geht die Produktivität auf bestehenden Agrarflächen zurück, wenn am Düngemitteleinsatz gespart wird. Geringere Ernteerträge über einen längeren Zeitraum sorgen für sinkende Lagerbestände von Agrarrohstoffen und erhöhen das Risiko von Versorgungslücken im Fall von Ernteausfällen. Das treibt die Preise von Agrarrohstoffen, vor allem wenn diese zur Herstellung unverzichtbarer Grundnahrungsmittel benötigt werden. Höhere Absatzpreise aber verbessern die Einkommen der Landwirte und schaffen Anreize, wieder mehr Düngemittel einzusetzen. Und so ist es schließlich gekommen.

Der norwegische Düngemittelhersteller Yara hat inzwischen wieder das Ertragsniveau der Vorkrisenzeit erreicht, Anleger liegen mit der Aktie seit Ende 2009 gut 60 Prozent vorne. Der langfristige Trend der Aktie zeigt weiter klar nach oben.

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Zehn Kronen je Aktie

Yara verdiente im ersten Quartal 2011 gut zehn Kronen je Aktie, fast doppelt so viel wie zum Jahresauftakt 2010. Der positive Trend wird sich fortsetzen, weil selbst eine sehr gute Erntesaison einen weiteren Rückgang der globalen Getreidelagerbestände bestenfalls stoppen könnte.

Etwa die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelproduktion wird gesichert durch den Einsatz von Mineraldüngern. Mineraldünger steigern die Produktivität eines Feldes um etwa das Vierfache. Yara ist der weltgrößte Anbieter von Mineraldünger und besonders auf Stickstoffdünger spezialisiert. Das ist ein Vorteil, weil Stickstoffdünger regelmäßiger eingesetzt wird als Kalidünger. Auf Kali können Landwirte über einen längeren Zeitraum verzichten, ohne direkte Ertragseinbußen zu erleiden.

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