Börse Frankfurt: Dax dürfte ausgeruht in die Woche starten

Börse Frankfurt: Dax dürfte ausgeruht in die Woche starten

, aktualisiert 02. Mai 2017, 08:25 Uhr
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In der vergangenen Woche erreichte das deutsche Aktienbarometer ein neues Allzeithoch.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach dem Maifeiertag erwarten Händler, dass der deutsche Aktienindex am Dienstag weitgehend unverändert in den Handel gehen wird. Im Fokus stehen Konjunkturdaten aus den USA, Deutschland und der Euro-Zone.

DüsseldorfNach dem Maifeiertag am Montag steht an der Frankfurter Börse eine kurze Woche an. Die aber hat es in sich. Eine Menge Unternehmensnachrichten stehen an, am Mittwoch tagt die US-Notenbank Fed, am Sonntag schließlich entscheiden die französischen Wähler im zweiten Urnengang über ihren neuen Präsidenten – oder Präsidentin.

Händler erwarten, dass der Dax am Dienstag kaum verändert in den Handel startet: Die Vorgaben aus Japan sind positiv, der Nikkei der 225 führenden japanischen Werte stieg bis zum späten Vormittag um 0,6 Prozent auf 19.434 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 0,7 Prozent auf 1.551 Zähler. Auf vorbörslichen Plattformen notierte der deutsche Aktienindex leicht im Plus bei 12.357 Punkten. Am Freitag war der Dax mit leichten Abschlägen auf 12.438 Zählern aus dem Handel gegangen.

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Die Anlegerlaune trüben könnten allerdings eine Reihe von Konjunkturdaten. So verlor Chinas Industrie im April stärker an Schwung, als die meisten Experten erwartet hatten. Der Einkaufsmanagerindex von Caixin/Markit für den Bereich fiel im April überraschend deutlich auf 50,3 von 51,2 Punkten im März. Experten hatten mit 51,0 Punkten gerechnet.

Auch in den USA büßte die Industrie an Dynamik ein. Der Einkaufsmanagerindex fiel überraschend deutlich auf 54,8 von 57,2 Zählern im März, wie aus der Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorging. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 56,5 Zählern gerechnet. Schwerer dürfte für Anleger, dass auch die Konsumlaune der Verbraucher in der weltgrößten Volkswirtschaft hinter den Erwartungen zurückbleibt. Im März gaben US-Bürger weniger Geld aus als erhofft. Der private Konsum stagnierte, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.

Im Fokus deutscher Anleger stehen am Dienstag ebenfalls Hinweise auf die Entwicklung der Industriekonjunktur im eigenen Land sowie in Europa. Am Vormittag werden die Markit-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, Großbritannien und die Euro-Zone veröffentlicht.

Spannend wird zudem sein, wie die Aktie von BMW auf die Nachricht reagiert, dass die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten (USITC) Ermittlungen gegen den deutschen und mehrere japanische Automobilkonzerne aufnimmt. Ihnen wird vorgeworfen, bei bestimmten Fahrzeugkomponenten gegen amerikanisches Patentrecht verstoßen zu haben. Neben BMW sind laut USITC 25 Firmen betroffen, darunter Honda und Toyota.

Aktionäre der Deutschen Bank dürfte interessieren, dass sich der Stimmrechtsberater Glass Lewis gegen die Spitze der Deutschen Bank stellt: Glass Lewis rät den Aktionären, auf der Hauptversammlung am 18. Mai gegen die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu stimmen.

Im MDax, dem Segment der mittelgroßen deutschen Unternehmen, blicken Anleger unter anderem auf den Energiekonzern Uniper: Das Unternehmen will die Dividende in den kommenden Jahren weiter steigern, bekräftigte Finanzchef Delbrück in einem Interview mit der „Börsenzeitung“. Für 2017 will das Unternehmen voraussichtlich 230 Millionen Euro ausschütten – nach 250 Millionen für das Jahr 2016.

Quelle:  Handelsblatt Online
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