Börse Frankfurt: Dax nach Bayer-Schreck vor Erholung

Börse Frankfurt: Dax nach Bayer-Schreck vor Erholung

, aktualisiert 20. Mai 2016, 07:41 Uhr
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Bayer hat im Dax das größte Gewicht. Der Index ist daher für Schwankungen bei dem Wert anfällig.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Bestätigung Bayers, den Rivalen Monsanto kaufen zu wollen, hatte den Dax am Donnerstag ins Minus gedrückt. Doch am Freitag stehen die Zeichen zunächst auf Erholung.

Auf dem deutschen Aktienmarkt deutet sich am Freitag eine Erholung von dem Kursrutsch des Vortags an. Der Deutsche Aktienindex (Dax) notiert vor Eröffnung des offiziellen Handels auf außerbörslichen Plattformen bei etwa 9880 Punkten und damit etwas weniger als ein Prozent über dem Vortagsniveau.

In Frankfurt war der Dax am Donnerstag 1,5 Prozent tiefer aus dem Handel gegangen bei 9795 Punkten, der EuroStoxx50 verlor 1,3 Prozent auf 2919 Zähler. Vor allem die Bayer-Aktie hatte auf den Kursen gelastet. Der Leverkusener Konzern will den US-Rivalen Monsanto kaufen, doch das gefällt den Aktionären nicht. Sie fürchten eine mögliche Kapitalerhöhung, um den auf mehr als 50 Milliarden Euro geschätzten Deal zu finanzieren. Die Bayer-Aktie hatte am Donnerstag mehr als acht Prozent auf 88,51 Euro nachgegeben.

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Am Freitag steht das Finanzministertreffen der sieben führenden Industrieländer (G7) in Japan im Fokus der Anleger. Dort wird vor allem diskutiert, wie dem schleppenden Wachstum der Weltwirtschaft Impulse gegeben werden können. Börsianer vermuten, dass auch das Thema Wechselkurse auf der Tagesordnung steht.

Auf der Unternehmensseite rückt der Autobauer Daimler in den Vordergrund, der die Prognose für seine Lkw-Sparte gesenkt und eine Sonderbelastung für einen Airbag-Rückruf verbucht hat. Fraport, Lanxess und Wacker Chemie haben ihre Aktionäre zur Hauptversammlung geladen. Zudem laufen Optionen auf Indizes und einzelne Aktien aus. Das könnte zusätzlich für Schwankungen sorgen.

In den USA hatte am Donnerstag der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,5 Prozent tiefer bei 17.435 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P gab um 0,4 Prozent auf 2040 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,6 Prozent auf 4713 Zähler.

Auf die Kurse drückte, dass entgegen den bisherigen Erwartungen am Markt die US-Notenbank Fed ihre geldpolitischen Zügel schon im Juni oder Juli weiter straffen könnte, sofern sich die Wirtschaft günstig entwickelt. Dies wird nach der Veröffentlichung des jüngsten Protokolls zur Sitzung des geldpolitischen Ausschusses verstärkt gemutmaßt. Höhere Zinsen würden Aktien im Vergleich zu Anleihen jedoch uninteressanter machen.

Vom Protokoll der Europäischen Zentralbank (EZB) hingegen waren am Donnerstag kaum Impulse ausgegangen. Der Rat der Notenbank attestierte der Politik in den Euroländern einen Reformmangel und ist weiterhin wegen der niedrigen Inflationserwartungen besorgt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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