Börse Frankfurt: „Der Knoten kann noch nicht platzen“

Börse Frankfurt: „Der Knoten kann noch nicht platzen“

, aktualisiert 06. Juni 2016, 06:58 Uhr
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Die Brexit-Angst an dem Märkten schwindet.

Quelle:Handelsblatt Online

Die alten Unsicherheiten dominieren auch die neue Börsenwoche: Der Brexit und die US-Leitzins-Erhöhung. Während von Unternehmen immer weniger Impulse kommen, hoffen Anleger nun auf Signale von Fed-Chefin Yellen.

FrankfurtZwei große Unsicherheiten dominieren derzeit die Lage an den Finanzmärkten: Entscheiden sich die Briten für oder gegen den Verbleib in der EU? Und wie fällt die Leitzins-Erhöhung der US-Notenbank Fed aus? Während in puncto Brexit-Referendum wenigstens das Datum feststeht (23. Juni), ist der Zeitpunkt für eine Zinserhöhung in den USA noch immer ungewiss. Daher rechnen Marktbeobachter damit, dass sich Anleger auch diese Woche mit Engagements eher zurückhalten werden.

„Der Knoten kann noch nicht platzen“, sagt Jörg Rahn vom Bankhaus Marcard, Stein & Co. Größere Kursrücksetzer seien aber auch nicht zu erwarten, denn gemessen an der Konjunktur seien europäische Aktien günstig. In der alten Woche kam der Dax zwar kaum vom Fleck, etablierte sich aber über der charttechnisch wichtigen Marke von 10.100 Punkten.

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US-Arbeitsmarktdaten hatten am Freitag auch den deutschen Leitindex belastet. Der Dax schloss ein Prozent schwächer bei 10.103 Punkten.

Diese Woche stehen einige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, etwa zur chinesischen Inflation (Donnerstag) sowie zum Außenhandel der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft (Mittwoch). Am Freitag folgt das von der Universität Michigan ermittelte Stimmungsbarometer der US-Verbraucher.

Nach dem Auslaufen der Bilanzsaison laden diese Woche weitere Unternehmen ihre Eigner zu Hauptversammlungen ein. Im Rampenlicht steht dabei Eon. Der größte deutsche Versorger will seine Aktionäre über die geplante Aufspaltung abstimmen lassen. Das Erreichen der notwendigen Zustimmungsquote von 75 Prozent gilt als wahrscheinlich.

Eon will sich künftig auf das Geschäft mit Erneuerbarer Energie, Strom- und Gasnetzen und den Vertrieb konzentrieren. Die schwächelnden Kohle- und Gaskraftwerke werden in die Tochter Uniper ausgelagert.

Die Vorgaben aus dem asiatischen Handel sind heute schwach: Die unerwartet schlechten Daten zum US-Arbeitsmarkt vom Freitag belasteten auch den Dollar, was wiederum japanischen Exportunternehmen das Leben schwermachte.

Mit Spannung wurde auf eine Rede von Fed-Chefin Janet Yellen im Laufe des Tages gewartet. Sie spricht um 18:30 deutscher Zeit bei einer Veranstaltung des World Affairs Council of Philadelphia. Experten erhoffen sich von ihr Hinweise auf den genauen Zeitpunkt einer Zinsanhebung in den USA.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,2 Prozent tiefer bei 16.443 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,3 Prozent und lag bei 1320 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,3 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,6 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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