Börse Frankfurt: Gespannte Ruhe vor der Yellen-Rede

Börse Frankfurt: Gespannte Ruhe vor der Yellen-Rede

, aktualisiert 25. August 2016, 07:38 Uhr
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Ohne Quartalsberichte herrscht an der Börse nachrichtlich zurzeit etwas Sommerflaute.

Quelle:Handelsblatt Online

Vor der mit Spannung erwarteten Rede von Fed-Chefin Janet Yellen am Freitag in Jackson Hole zeigen sich Aktienanleger wie schon in den vergangenen Tagen zurückhaltend. Der Dax wird schwächer erwartet.

FrankfurtEine Binsenweisheit besagt, dass die Börse keine Unsicherheit mag. Und die Unsicherheit über die nächsten Schritte in der amerikanischen Zinspolitik hält die Anleger zurzeit in Schach. Marktteilnehmer bekommen zurzeit außerdem nur wenig Impulse von Unternehmensseite, daher halten sie sich vor dem Treffen internationaler Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole zurück, bei dem Fed-Chefin Janet Yellen am Freitag eine Rede hält. Von ihr werden Hinweise darauf erwartet, wann die US-Notenbank die Zinsen anheben wird.

„Vor Yellens Rede ist sicherlich Vorsicht geboten“, sagt etwa Anlagestratege Matthew Tuttle vom Finanzberater Tuttle Tactical Management. „Wir wissen, dass dies den Markt bewegen wird, wir wissen aber nicht, in welche Richtung.“

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An den Terminmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung bereits im September aktuell auf lediglich 21 Prozent taxiert.

Banken und Brokern zufolge wird der Dax heute mit leichten Verlusten starten. Am Mittwoch hatte er bei dünnen Umsätzen 0,3 Prozent auf 10.622,97 Punkte zugelegt.Die Vorgaben für den deutschen Markt am Donnerstag sind schwach: Die Tokioter Börse folgte am Donnerstag den schwachen US-Vorgaben ins Minus. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,3 Prozent tiefer bei 16.555 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank ebenfalls um 0,3 Prozent und lag bei 1303 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,9 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor ein Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,3 Prozent.

Die US-Börsen notieren derzeit zwar nahe von Rekordständen. Mit dem Abebben der Bilanzsaison sind die Handelsvolumina zuletzt aber deutlich zurückgegangen. Gestern schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,4 Prozent niedriger bei knapp 18.481 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,5 Prozent auf 2175 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,8 Prozent auf rund 5218 Zähler.

Quelle:  Handelsblatt Online
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